Wie wird der Effektivzins berechnet?

Der Effektivzins stellt die gesamten Kosten des Kredits dar. Zu den Kosten gehören die Zinsen selbst, die Bearbeitungsgebühren, sowie alle weiteren Kosten, die mit dem Kredit anfallen. Nach der Preisangabenverordnung muss der Kreditanbieter unter anderem alle Kosten eines Kredits angeben und somit auch den effektiven Jahreszins angeben.

Da die Kreditanbieter neben den Zinssätzen auch verschiedene Konditionen haben, wie zum Beispiel unterschiedliche
Bearbeitungsgebühren, Zinsaufschlag (Agio), Tilgungssätze, unterjährige Zinsberechnungen verzögerte Tilgungsgutschreibungen durch die Banken, und so weiter, soll dem Verbraucher mit der Angabe des effektiven Jahreszinses ein direkter Vergleich zwischen den Banken, Sparkassen und weiteren Anbietern ermöglicht werden.

Leider werden mit dem Effektivzins nicht alle Kosten, die mit einem Baukredit anfallen, mit eingerechnet. So fehlt der Zuschlag für Teilauszahlungen, Kosten der Kontoführung, Kosten für Grundbucheintragungen und einiges mehr. Der Effektivzins ist auch nur informativ im Zeitraum der Zinsbindung.

Berechnung des Effektivzinses:

Man stellt die Auszahlung, bzw. Auszahlungen auf der linken Seite der Gleichung den Kosten Zahlungen an den Kreditanbieter auf der rechten Seite der der Gleichung gegenüber und mit dem Effektivzins auf den Gegenwartswert berechnet werden (Abzinsung). Je weiter die Zahlungen in der Zukunft an den Kreditgeber in der Zukunft liegen, desto höher wird der Abzinsungswert. Man muss den Effektivzins suchen, bei dem der Gegenwartswert der Aus- und Einzahlungen gleich sind.

Bei einem Näherungsverfahren zur Berechnung des Zinssatzes ist wegen es hohen Aufwands eine Software nötig. Excel bietet zum Beispiel eine gute Möglichkeit, diesen Zinssatz zu berechnen: Dazu trägt man die Zahlungen und die Daten ein. Bei Auszahlungen muss man den Betrag als Minusbetrag angeben. Dann verwendet man die Funktion XINTZINSFUSS, bei
welcher man den Wertebereich und den dazugehörigen Datumsbereich markiert.

Es ist also wichtig, dass man die Angebote der Banken, Sparkassen und weiteren Kreditanbieter genau prüft, um sich das bestmögliche Angebot zu sichern.

Unter dem Onlinerechner Nominal- & Effektivzinsrechner können Sie entweder den Sollzinssatz oder Effektivzinssatz berechnen.

Die größten Fallen bei Baufinanzierungen

Baufinanzierungsfallen

Vor der Finanzierung des Eigenheimes steht die realistische Planung. Sehr schnell werden günstige Angebote, lockende Finanzierungsmöglichkeiten oder Schnäppchen zur Schuldenfalle. Bauherren und Immobilienkäufer stehen bei einer mangelhaften Finanzierung meist vor unlösbaren Problemen. Um diese zu umgehen sollte man sich Schritt für Schritt der Eigenheimfinanzierung nähern.

Zuerst sollte das Eigenkapital ermittelt werden. Wie viel Geld steht nach Abzug aller regelmäßigen Ausgaben zur Verfügung? Wie viel Eigenkapital kann jetzt und in Zukunft eingebracht werden? 25 – 30 % der Finanzierungssumme sollten aus eigenen Mitteln bestritten werden können.

Die Darlehenssumme muss exakt berechnet werden. Hier sollten alle anfallenden Kosten wie Grundbucheinträge, Schätzkosten, Bearbeitungsgebühren und auch Bereitstellungszinsen eingerechnet werden, um eine mögliche Nachfinanzierung zu vermeiden.

Mit Wohneigentum haben Rentner mehr Geld

Die Zinsfestschreibung spielt bei der Finanzierung eine wichtige Rolle. In Tiefzinsphasen sollte eine möglichst lange Festschreibung (10 – 15 Jahre) erfolgen. Umgekehrt sollten bei hohen Zinsen kürzere Fianzierungs-phasen gewählt werden.

Die monatliche Belastung sollte nicht mehr als 40 % des Nettoeinkommens betragen. Ab 50 % gilt man bei den Banken und Geldinstituten schon als überschuldet. Sonderzahlungen, Überstunden und Gratifikationen sollten bei der Baufinanzierung nie mitkalkuliert werden, da diese entfallen können.

Die Rücklagenbildung sollte nicht vernachlässigt werden. Hier geht es nicht alleine darum, versteckte Mängel zu beseitigen oder Renovierungen zu erledigen. Engpässe können immer entstehen, sei es durch Krankheit, Arbeitslosigkeit, in schlimmeren Fällen sogar durch Berufsunfähigkeit oder Tod. Zur Überbrückung kurzfristiger Engpässe sollten Rücklagen in Höhe von 10 – 15 % gebildet werden, um die Finanzierung bei den Banken weiter bedienen zu können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung schützt die Familie vor einem sicheren Ruin.

Wer selbst Hand anlegen möchte, sollte seine handwerklichen Fähigkeiten nicht überschätzen. Einige Arbeiten sind für viele „Semi-Profis“ einfach nicht zu bewerkstelligen. Auch die freundschaftliche Hilfe sollte nicht überall zum Einsatz kommen. Hier ist es auch besser, einige Arbeiten in die Finanzierung zu nehmen. Entstandene Schäden durch Eigenleistung müssen sonst doppelt und dreifach bezahlt werden.

Leseempfehlungen

Lesen Sie doch auch diese Artikel rund um das Thema Finanzen, wofür sich auch andere Leser interessierten:

Der Weg ins eigene Zuhause
Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten, reicht mein Budget?
Versicherungslücke kann Hausbesitzer ruinieren

Bildnachweis

Vorfälligkeitsentschädigung – Nachrechnen lohnt sich

Unter einer Vorfälligkeitsentschädigung wird ein Entgelt verstanden, welches geleistet werden muss, wenn die Rückführung eines Darlehens außerhalb des vorgesehenen Plans erfolgt. Dies muss jedoch im Zuge der Zinsfestschreibungszeit geschehen. Bei einer Kündigung des Darlehens wird die Regel der Vorfälligkeitsentschädigung wirksam.
Als Kunde sollte man deshalb immer darauf achten, dass man nicht gegen seine vertraglichen Pflichten verstößt. Wenn dies erfolgt, kann die Bank nämlich auch einen Schadenersatzanspruch erheben, was mitunter sehr teuer werden kann.

– Weshalb man sich die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung genau ansehen sollte
Manchmal kommt es dazu, dass die oben erwähnte Entschädigung zu groß ausfällt und der Kunde einen zu hohen Betrag an die Bank zahlt. Zahlreiche Institute verlangen auch mit Absicht zu hohe Summen und versuchen damit durchzukommen.
In vielen Fällen ziehen Geldinstitute, zu Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung, nicht die aktuellen Wiederanlagezinsen heran. Dadurch werden die Konditionen zu Gunsten der Bank angepasst.
Um solch einer Rechnung vorzubeugen, sollte man die Vorgehensweise seines Instituts im Vorfeld überprüfen. Dies kann mit Hilfe meines Vorfälligkeitsrechners auf bauti-top.de erfolgen. Dieser kann unerfahrenen Personen als eine erste Form der Orientierung dienen. Das ist insbesondere bei Baufinanzierungen von großer Wichtigkeit, da dabei schon kleine Anpassungen der Konditionen deutlich ins Gewicht fallen.
Wer ein hochwertiges Ergebnis erhalten will, sollte seine Vorfälligkeitsentschädigung von einem unbeteiligten Experten überprüfen lassen. In solch einem Fall sind zahlreiche Institute bereit, ihren Kunden entgegenzukommen und eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Auch Personen, die ihre Vorfälligkeitsentschädigung bereits bezahlt haben, können diese nachträglich überprüfen. Die Ansprüche können bis zu drei Jahre nach der Zahlung geltend gemacht werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung immer sinnvoll ist. Dies ist besonders bei hohen Beträgen, wie bei Baufinanzierungen, von großer Bedeutung. Allerdings sollte man dabei immer die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen. Dadurch lässt sich nicht nur eine moderate Summe an Geld, sondern auch Zeit sparen.

Zinskommentar September 2011-Schwache Konjunkturdaten und Euro-Angst lassen die Zinsen auf niedrigem Niveau

Im Zuge der Finanzkrise und der daraufhin schwächelnden Konjunktur haben die Notenbanken die Leitzinsen gesenkt und die immer noch schwachen Konjunkturdaten geben ihnen gute Gründe, die Zinsen niedrig zu halten. Gleichzeitig werden von einigen Notenbanken im großen Umfang Staatsanleihen gekauft, was eine weitere Lockerung der Geldpolitik bedeutet. Indem die Zentralbanken in großem Stil Schuldtitel kaufen, die für den Verbraucher aufgrund geringer Rendite zu unattraktiv sind, werden die – immer noch steigenden – Staatsdefizite nun direkt von den Zentralbanken getragen. Diese kommen durch derartige Geldpolitik und die Rettungsschirme im Euroraum in Versuchung, Reformen und gesunde Haushaltspolitik auf später zu verschieben. Da aber die Staatsschulden von heute die Steuern von morgen sind, ist damit der nächste Konjunktureinbruch schon vorprogrammiert.

Was schlecht ist für die zukünftige Wirtschaft, hat aber auch positive Auswirkungen auf viele Menschen heute, denn nicht nur die Sparer und Anleger erhalten weniger Zinsen. Auch wer jetzt Immobilien baut oder kauft, zahlt weniger Zinsen.

Die Zinsen für Immobilienkredite sind derzeit extrem günstig und wer ein geregeltes Einkommen hat und eine Immobilie erwerben möchte, findet jetzt die ideale Gelegenheit. Mit den derzeit niedrigen Zinsen wird der Immobilienerwerb deutlich günstiger und einfacher.

Es empfiehlt sich dabei, die Zinsen für eine möglichst lange Zeit festschreiben zu lassen, da auf dem derzeit niedrigen Niveau die Wahrscheinlichkeit recht groß ist, dass die Zinsen in 5 oder 10 Jahren höher sind. Die Wahrscheinlichkeit für niedrigere Zinsen und günstigere Konditionen dürfte dagegen vergleichsweise gering sein.

Man sollte aber vor Vertragsabschluss unbedingt umfassende Vergleiche vornehmen oder von einem unabhängigen Berater vornehmen lassen, da die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern zum Teil sehr groß sind.

Profitieren Sie von meinem Insiderwissen und vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Online-Beratung. Es wird sich für Sie lohnen!

Tendenz
kurzfristig:  abwärts
mittelfristig: seitwärts

Immobilienerwerber die in den Jahren 2001 und 2002 gekauft haben sollten Unterlagen jetzt prüfen

Für Baufinanzierungen, die in den Jahren 2001 und 2002 abgeschlossen wurden und mit einem klassischen Kredit – mit einer Zinsbindung von 10 Jahren – zurückgezahlt werden, bietet sich aktuell eine zinsgünstige Anschlussfinanzierung an. Die Zinsbindung für diese Darlehen endet in den nächsten 16 Monaten. Aufgrund der jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten, liegen die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung bei ca. 3,50 Prozent. Zum Vergleich: Kurz nach Jahrtausendwende lagen die Zinssätze bei ca. 5 Prozent. Mit der richtigen Strategie lässt sich die Baufinanzierung entweder deutlich beschleunigen oder die monatliche Kreditbelastung kann gesenkt werden.

Im Prinzip bestehen für Anschlussfinanzierenden zwei Möglichkeiten, die jedoch beide ein schnelles Handeln erfordern. Zum einen können die Kreditnehmer nach Ablauf der Zinsbindung einen normalen Kredit aufnehmen. Durch die bereitstellungszinsfreien Monate – meist sind es drei bis zwölf Monate – fallen keine Zinsaufschläge an. Zum anderen kann bei Finanzierungen, deren Zinsbindung im Sommer 2012 endet, eine Anschlussfinanzierung zu einem Zinssatz von ca. 3,4 Prozent abgeschlossen werden.

Forward-Kredite eignen sich für Anschlussfinanzierende, deren Zinsbindung später als Sommer 2012 ausläuft. Auch hier profitieren die Kreditnehmer von günstigen Konditionen infolge der Finanzkrise.  Forward-Kredite können mit einer Vorlaufzeit von bis zu 60 Monaten aufgenommen werden. Aber auch hier lohnt sich ein Anbieter Vergleich, denn die Zinsaufschläge für die Vorlaufzeit betragen je nach Anbieter zwischen 0,02 und 0,04 Prozent. So können Kreditnehmer heute schon ein Forward-Kredit als Anschlussfinanzierung zum günstigen Zinssatz von ca. 3,60 Prozent abschließen.

Profitieren Sie von meinem Insiderwissen und vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Online-Beratung oder machen Sie einfach für sich einen Zinscheck. Es wird sich für Sie lohnen!

Erhöhung der Grunderwerbssteuer noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg

Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben sich ein Grundstück und/oder Eigenheim (Haus, Eigentumswohnung) anzueignen und das in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg, dann ist Eile angesagt. Ab 01. Oktober 2011 erhöhen beide Länder ihre Grunderwerbssteuer von 3,50 auf 5,00 Prozent. Damit schließen sie sich jenen Bundesländern an, welche die Erhöhung der Steuer schon in den vergangenen Jahren bzw. vor einigen Monaten eingeführt haben.

Bis 01.09.2006 war die Grunderwerbssteuer deutschlandweit auf 3,50 Prozent festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt liegt es in den Händen der einzelnen Bundesländer, den Steuersatz zu bestimmen. Im Jahr 2007 erhöhte als erstes Berlin auf 4,50 Prozent, es folgten 2009 Hamburg und 2010 Sachsen-Anhalt mit jeweils ebenso 4,50 Prozent. Dieses Jahr sind die Bundesländer Saarland (mit 4,00 Prozent), Niedersachsen (mit 4,50 Prozent), Bremen (mit 4,50 Prozent), Thüringen (mit 5,00 Prozent) und Brandenburg (mit 5,00 Prozent) gefolgt. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein werden voraussichtlich im Jahr 2012 mit ebenfalls 5,00 Prozent folgen. Somit beträgt dann in einem Großteil Deutschlands die Grunderwerbssteuer deutlich mehr als 3,50 Prozent.

Die Grunderwerbssteuer wird durch die Höhe des Kaufbetrages berechnet. Also für alle die wie oben erwähnt in den nächsten Monaten ein Grundstück und/oder Immobilie in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg erwerben möchten, sollten sich dazu entschließen, dies noch vor dem 01. Oktober 2011 unter Dach und Fach zu bringen und sich somit noch den niedrigeren Steuersatz von 3,50 Prozent zu sichern. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass man durch die Erhöhung der Steuer um 1,50 Prozent ein Mehr von ca. 42 %! zahlen muss.

Ein Beispiel: Kauf einer Immobilie um 100.000EUR
Vor der Erhöhung der Steuer (3,50 %): 3.500EUR
Nach der Erhöhung der Steuer (5,00 %): 5.000EUR
Sie sehen, die Differenz beträgt ca. 42 Prozent.

Zum Abschluss kann man sagen, für die Bundesländer bringt die erhöhte Grunderwerbssteuer eine erfreuliche millionenhohe Mehreinnahme, für die Bauherren leider eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Die Bauzinsen sind wieder gefallen

Wenn Sie derzeit auf der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung sind, können Sie sich freuen. Der Grund hierfür liegt in den gesunkenen Zinsen. Nach einem Anstieg im April 2011 sind diese mittlerweile wieder stark gesunken. Dies ergab der aktuelle FHM-Index, der aus dem Durchschnitt der 40 namhaftesten Kreditinstituten ermittelt wird. Danach liegen die Zinsen für Hypothekendarlehen zurzeit in der Spitze bei 3,59 %. Damit nähern sich die Zinsen langsam wieder dem Rekordtief vom September 2010.

Verantwortlich für die günstigen Bauzinsen ist die gesunkene Umlaufrendite für deutsche Bundesanleihen. Immer mehr Anleger suchen aufgrund der verschiedenen Krisenländer wie Griechenland, Portugal oder Spanien eine sichere Anlage und kaufen deshalb verstärkt deutsche Bundesanleihen. Dadurch sank die Rendite für Bundesanleihen immer weiter ab, was zu einer sinkenden Umlaufrendite führt. Im Gegensatz zu den Anlagezinsen richten sich die Bauzinsen nicht ausschließlich auf den von der EZB festgelegten Leitzins. Bauzinsen orientieren sich eher an den Zinssätzen für Pfandbriefe, welche sich wiederum nach der Höhe der Umlaufrendite richten.

Auch wenn einige Experten davon ausgehen, dass die Bauzinsen in nächster Zukunft nochmals sinken werden, kann es sich lohnen, wenn Sie sich die aktuellen Zinssätze jetzt sichern. Besonders wenn Sie schon ein konkretes Objekt ins Auge gefasst haben, können Sie mit deinem Forward Darlehen die aktuell günstige Zinslage ausnützen. Sie können ein Forward Darlehen zu den aktuellen Zinssätzen abschließen und die Auszahlung erfolgt dann bis zu 60 Monate später. Da Baukredite über entsprechend hohe Beträge laufen, sind so Einsparungen von mehreren Zehntausend Euro leicht möglich. Bei einem Darlehen von 150000 Euro würde eine Erhöhung um ein halbes Prozent bereits eine Kostenerhöhung von 8000 Euro bedeuten.

Bauherren wird geraten, eine möglichst lange Festschreibung von mindestens 15 Jahren der Zinsen zu wählen. Zudem ist es ratsam, wenn Sie die monatliche Tilgung so hoch wie möglich anzusetzen. Wenn das finanzielle Budget dies erlaubt ist eine monatliche Tilgung von zwei oder drei Prozent ideal. Dadurch sind Sie entsprechend früher schuldenfrei und erhalten zudem meist die günstigeren Zinssätze.

Zinskommentar August 2011-Die deutschen Zinsen sind fremdbestimmt!

Deutschland ist der Herr über seine Finanzpolitik. Deutschland entscheidet, wie jedes andere Land auch, selbst wie hoch das Zinsniveau ist.
Das alles war einmal. Mit der Einführung des Euro, mit dem Eintritt in die Eurozone hat jedes Beitrittsland seinen Einfluss auf die Finanzpolitik um ein kleines Stück aufgegeben. Das leitende Finanzinstitut jedes Landes, in Deutschland die Bundesbank, hat fortan nicht mehr die Macht zu entscheiden, wie hoch das Zinsniveau ist. Von Anfang an war klar, dass eine europäische Union nur möglich ist, wenn auch der Wirtschafts- und Finanzraum angepasst und vereinheitlicht wird.

Durch die Europäische Union änderte sich das Zinsniveau Deutschlands. Fortan wurden nicht mehr die einzelnen Ländern bewertet, sondern es gab einen Zins für den gesamten EU-Raum. Das bedeutete für alle Länder der Eurozone eine Veränderung. Deutschland, früher aufgrund der guten Wirtschaftspolitik mit niedrigem Zinsniveau, musste hinnehmen, dass zukünftig ein höheres Zinsniveau gilt. Länder, die immer schon über eine schwache Wirtschaft verfügten, wie Italien oder Griechenland, profitierten von der Vereinheitlichung und konnten sich ab dem Zeitpunkt über ein niedrigeres Zinsniveau freuen.

Mit der EU und der damit verbundenen Vereinheitlichung kamen für Deutschland als Exportnation viele Vorteile. Doch eine Vereinheitlichung bedeutet immer auch eine Machtabgabe. Durch die EZB wird heute der Zins bestimmt und nicht durch ein deutsches Institut. Das kann nur bedeuten, dass das gemeinsame Zinsniveau niemals dem Optimum aller Mitgliedsstaaten entsprechen kann. Der gemeinsame Zins hat Vorteile, wie die Stabilität aller Mitgliedsstaaten zu garantieren, aber auch Nachteile, da durch einen gemeinsamen Zins keine optimale Entwicklung möglich ist. Alles in allem profitieren davon am meisten die schwachen Staaten, da eine Staatspleite durch niedriges Zinsniveau verhindert werden kann und sie an dem Erfolg der starken Staaten teilhaben. Nachteil hatte vor allem Deutschland, da es durch den nicht angemessenden Zins auf ein höheres Wirtschaftswachstum verzichten musste.

Profitieren Sie von meinem Insiderwissen und vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Online-Beratung. Es wird sich für Sie lohnen!

Tendenz
kurzfristig:  abwärts
mittelfristig: aufwärts

Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten, reicht mein Budget?

Heutzutage sind viele Menschen darauf aus sich eine Immobilie zuzulegen. Die grundlegende Frage beschäftigt sich damit, ob es überhaupt möglich ist,mit welchen Risiken man arbeiten muss und inwiefern eine Immobilie gekauft werden kann. Wenn man bedenkt, dass heutzutage die Immobilienpreise attraktiv sind und genügend Möglichkeiten gegeben sind, dass man eine Immobilie bauen kann, sollte man von dieser Leistung nutzen ziehen, da alle Schritte vorhanden sind, über die man einen Immobilie kaufen kann. Die erste Frage, die sich jeder Kunde stellt, bezieht sich immer darauf, inwiefern die eigenen Finanzen belastet werden und ob eine Immobilie dem Risiko verbunden ist, dass man sich in den finanziellen Ruin stürzt.

Bevor man das notwendige Geld auftreibt, sollte man eine passende Immobilie finden und genauestens kalkulieren, welches Budget benötigt wird. Diesbezüglich macht professionelle Hilfe Sinn, wenn es darum geht eine Rentabilitätsvorschau zu entwerfen, die gleichzeitig bein Immobilienkauf finanziellen Spielraum lässt. Kommt man im Endeffekt auf 40 % vom derzeitigen Nettoeinkommen, sollte man ein Darlehen aufnehmen, kann mit der richtigen Finanzierung aber auch Refinanzierung diese Rate getragen werden. Grundlegend steht die Frage ein, inwiefern Eigenkapital investiert werden muss. Lediglich 10 % reichen aus, um ein eigenes Haus zu bauen oder eine Immobilie zu kaufen. Bedenkt man, dass so oder so für das Bezahlen der Miete 30-40 %  benötigt werden, wird ersichtlich, inwiefern eine Immobilie Sinn macht.

Mittlerweile kann man einen Kredit aufnehmen, dessen Zinssatz auf 30 Jahren fixiert ist. Dadurch werden die Zinsen nicht steigen und man kann grundlegend einer Verschuldung entgehen. Aufgrund dieser zukunftsorientierten Kalkulierbarkeit, kann man schnell eine lukrative Rentabilitätsvorschau entwerfen, durch die im Endeffekt eine Abschlussfinanzierung möglich ist. Beim Kauf einer Immobilie gibt es unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Nachteile beziehen sich immer auf das Geld, wobei aufgrund staatlicher Subventionen, Bausparverträgen und gehaltvollen Darlehen, die man mit einem Vergleich herausfiltern kann immer die Möglichkeit gegeben ist, dass man eine Immobilie kaufen kann.

Wieviel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung?

Sie möchten bauen und sind sich nicht sicher, ob Ihr Eigenkapital für die Finanzierung einer Immobilie reicht? Dann sollten Sie sich beraten lassen, wie Sie ihre geplante Baufinanzierung am besten stemmen.Auch wenn die Zinsen derzeit noch günstig sind und der Hausbau gerade optimal in Ihre Lebensplanung passt – eine Baufinanzierung sollte im Vorfeld gut abgeklärt sein, um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Vorweg: Ohne jegliches flüssiges Eigenkapital sollten Sie sich die Finanzierung eines Eigenheimbaus drei Mal überlegen, das Risiko dabei ist sehr hoch.Zudem lässt sich die  Bank – falls Sie überhaupt eine finden – in einem solchen Fall nur gegen erhöhte Kreditzinsen auf eine Finanzierung ein. Als Faustregel gilt: Mindestens 10 Prozent der Kaufsumme sollten Sie schon aus eigener Kraft aufbringen können. Damit finanzieren Sie nicht den Bau an sich, sondern diejenigen Kosten, die sonst noch so bei einem Bauvorhaben anfallen, wie Makler, Steuer, Notar etc.. Die Bank übernimmt dann für den Hausbau eine sogenannte 100-Prozent-Finanzierung.

Eine 100-Prozent-Finanzierung ist keine ganz risikofreie Angelegenheit für Sie als Bauherr. Sie ist guten Gewissens nur dann zu empfehlen, wenn ein krisenfestes regelmäßiges höheres Einkommen vorhanden ist. Schon im Krankheitsfall kann der Finanzierungsplan unter Umständen in eine Schieflage geraten. Eine solche Finanzierung ist unter Inkaufnahme von Risiken machbar, gilt aber als die unterste Schmerzgrenze überhaupt, wenn seriös kalkuliert werden soll. Ruhiger können Sie schlafen, wenn Sie das Doppelte an Eigenkapital, nämlich 20 Prozent, zusätzlich zu dem Kapital für die Nebenkosten in die Baufinanzierung mit einbringen können. Den Rest übernimmt dann wie gewohnt die Bank.

Für welche Lösung Sie sich als Immobilieninteressent auch entscheiden und welche Art der Finanzierung für Sie überhaupt machbar ist – lassen Sie sich von einem Experten beraten und stellen Sie einen lückenlosen Finanzierungsplan auf.