Zinskommentar Mai 2011-EZB bekommt kalte Füße

Bauherren können erst mal aufatmen. Vorerst kommt es nicht zu einer Erhöhung der Zinsen für Hypotheken. Entgegen aller Erwartungen hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen nämlich nicht angehoben. Aufgrund der hohen Inflation im Euroland war dies eigentlich erwartet worden. Während die Experten derzeit über die Gründe diskutieren warum die EZB ihre Bekämpfung der Inflation nicht fortsetzt, können Bauherren die Zeit für eine günstige Baufinanzierung nutzen.

Wenn Sie einen Hausbau oder den Kauf einer Immobilie planen, können Sie sich zunächst über die Nachricht aus Brüssel freuen. Nachdem die Zinsen für Hypotheken zuletzt über mehrere Monate deutlich gestiegen sind, bedeutet das Stillhalten der EZB zunächst mal eine Stabilisierung des Zinsniveaus. Allerdings dürfte dies nur von kurzer Dauer sein. Wenn die derzeitige Inflationsentwicklung weitergeht, wird spätestens im Juli eine Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB folgen müssen. Schließlich ist die Europäische Zentralbank einzig einer stabilen Währung verpflichtet. Im Moment macht sie jedoch eher den Eindruck eines Handlangers der Politik. Besonders deutsche Politiker sehen in einer Zinssteigerung, und der damit verbundenen Erhöhung des Euros gegenüber dem Dollar eine Gefahr für den deutschen Export. Wenn allerdings die Inflationsrate weiterhin Richtung 3% marschiert gibt es auch für die EZB keine Argumente mehr für einen Leitzins von 1,25%. Leitzinsen im Spielraum von 2,0% – 2,5% sind dann auf alle Fälle zu erwarten. Alles andere würde die Glaubwürdigkeit der EZB schwer beschädigen.

Es besteht also weiterhin die Gefahr, dass sich die Zinsen langfristig weiter stark erhöhen werden. Sie sollten also die nächsten Wochen nutzen und sich die günstigen Zinsen möglichst langfristig festschreiben lassen. So haben Sie eine Planungssicherheit für Ihre Finanzierung und sind unabhängig von einer Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB.

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Zins-Tendenz
kurzfristig: leicht fallend
mittelfristig: aufwärts

Wie erhält man einen guten Zinssatz

Die Bauplanungen mit dem Architekten sind so weit abgeschlossen und nun geht es an die Finanzierung. In der Regel benötigen die Bauherren neben dem Eigenkapital zusätzlich Fremdkapital. Diesbezüglich geht man zu seiner Hausbank, trägt das Bauvorhaben vor und lässt sich ein Kreditangebot von der Bank unterbreiten.

Die Banken haben an einer Kreditvergabe ein großes Interesse, denn Kredite zu vergeben ist ihr Geschäft, und sie erzielen dabei Zinseinkünfte. Doch man muss wissen, dass die Banken stets an einem hohen Zinssatz für die ausgeliehenen Kredite interessiert sind.

Der Bauherr auf der anderen Seite dagegen ist an einem günstigen Zinssatz interessiert. Es kommt also zu einem Konflikt bezüglich der Verzinsung.

Viele Kreditantragsteller vertrauen ihrem Bankberater und glauben, dass er ihnen ein gutes Angebot unterbreitet hat. Sie akzeptieren das Kreditangebot, Zinsverhandlungen finden keine mehr statt, und sie wollen mit dem Bau beginnen. Hierbei ist zu sagen, dass diese Kunden meistens sehr viel Geld verschenken.

Das vermeintlich gute Angebot der Bank ist ein Standardangebot, das die Bank jedem Kreditantragsteller anbietet. Die Zinsmarge, die die Bank sich hierbei berechnet ist sehr hoch, daher lohnt es sich, das Angebot zunächst nicht anzunehmen. Bevor man in eine Zinsverhandlungen mit der Bank einsteigt, sollte man sich erkundigen welche Zinssätze auf dem Kapitalmarkt angeboten werden.

Eine Möglichkeit hierfür bietet das Internet. Hier werden die aktuellen Zinssätze angezeigt. Will man Zinsverhandlungen mit der Bank vermeiden empfiehlt es sich einen unabhängigen Finanzberater einzuschalten.

Der Vorteil hierbei ist es, dass dieser nicht für eine Bank tätig ist, sondern, dass er mit vielen Banken kooperiert. Er kann dann die Bank wählen, die den günstigsten Zinssatz bietet. Somit wird er Ihnen gleich zu Beginn ein Angebot unterbreiten, dass den günstigsten Zins bietet. Lange Zinsverhandlungen sind somit nicht mehr notwendig.

Steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen nahen Angehörigen

Grunderwerbssteuer

Damit Darlehensverträge zwischen nahen Angehörigen steuerrechtlich anerkannt werden können, gilt es bestimmte Dinge zu beachten. Die wichtigste Voraussetzung ist zunächst, dass die Darlehnsverträge zivilrechtlich korrekt geschlossen wurden. Außerdem müssen diese auch wie vereinbart ausgeführt werden. Die Inhalte der Darlehensverträge müssen so sein, wie es auch unter Fremden üblich wäre. Dazu ist es insbesondere erforderlich, dass der Darlehensvertrag entsprechende Angaben zur Laufzeit und Art der Rückzahlung enthält. Des Weiteren muss eine ausreichende Sicherheit vorhanden sein und die Zinsen müssen zu festen Zeitpunkten entrichtet werden.

Diese Grundsätze gelten ebenso wenn Darlehensverträge zwischen einer Personengesellschaft und Angehöriger der Gesellschafter geschlossen werden, sobald die Gesellschafter mit denen die Vereinbarung geschlossen wurde die Gesellschaft beherrschen.

Das Nichtbeachten von zivilrechtlichen Erfordernissen führt nicht zwangsläufig zur steuerlichen Nichtanerkennung der Darlehensverträge von nahen Angehörigen. Es kann jedoch als Indiz dafür gewertet werden, dass der Darlehnsvertrag nur mit dem Zweck geschlossen wurde eine Steuerersparnis zu erzielen. Die Finanzverwaltungen haben deshalb in der Regel einen besonderen Darlehensvertrag zwischen nahen Angehörigen.

Es besteht die Notwendigkeit, dass die Einkommens- und Vermögenssphäre eine klare Trennung aufweist. Insbesondere bei Eltern und Kindern ist eine korrekte Abgrenzung von einer verschleierten Schenkung oder Unterhaltsgewährung erforderlich.

Um eine steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträge unter nahen Angehörigen sicherzustellen, sollten die folgenden Dinge unbedingt beachtet werden:
1) Abschluss eines eindeutigen und klaren Darlehensvertrag mit marktüblichen Konditionen
2) Für die Rückzahlung der Zinsen sowie Tilgung sollte ein Dauerauftrag eingerichtet werden
3) Einrichten der Sicherheiten ggf. durch notarielle Beurkundung

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Der Weg ins eigene Zuhause

Jeder Mieter zahlt in seinem ganzen Leben rund drei Eigentumswohnungen ab. Also wieso dann nicht in die eigene Tasche zahlen?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über einen Immobilienbesitz gemacht? Je früher Sie sich darüber Gedanken machen und je schneller Sie auch schon in jungen Jahren handeln desto mehr Geld sparen Sie sich im Laufe Ihres Ihrem Lebens. Durch die Schaffung Ihres eigenen Wohneigentum sind Sie auch im Alter auf der sicheren Seite.

Denn die eigene Immobilie ist die beste Altersvorsorge die Sie treffen können. Gerade in der heutigen Zeit ist es Ratsam sich über seinen Immobilienbesitz Gedanken zu machen da wir letztes Jahr im Herbst ein historisch niedriges Zinsniveau erreicht haben. Wenn Sie sich jetzt die Zinsen sichern, können Sie auf lange Zeit von einer günstigen Baufinanzierung profitieren. Dadurch sparen Sie sich in der Rückzahlungsphase Ihrer Baufinanzierung mehrere 1000 EUR.

Sprechen Sie am besten bald mit dem Berater Ihres Vertrauens über Ihre Baufinanzierung und nehmen Sie Ihr Wohneigentum schellst möglich selbst in die Hand. Bedenken Sie die vielen Vorteile die Sie durch einen eigenen Immobilienbesitz haben. Da die EZB die Leitzinsen bereits wieder angehoben hat werden sich die Zinsen voraussichtlich nicht mehr lange auf diesem niedrigen Niveau bewegen.

Also kümmern Sie sich jetzt um Ihr Wohneigentum, dass Sie im Alter einmal nach Ihren eigenen Vorstellungen und vor allem mietfrei wohnen können.

Rechnen Sie mit dem Mietkaufrechner Ihre persönlichen Zahlen aus.

Leitzinserhöhung, wird jetzt Baugeld wieder teuer?

Stehen Sie kurz vor der Entscheidung ein Haus zu bauen oder zu kaufen? Und haben Sie bereits erste Gespräche mit Banken geführt? Sie haben nun von der Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) gehört und machen sich Sorgen ob die Baugeldkonditionen nun schlechter werden weil die Zinsen steigen?

Erstmal: Keine Panik. So schnell geht das nicht. Nur weil die EZB um einen viertel Prozentpunkt anhebt, schießen die Zinsen für Baufinanzierungen nicht gleich in die Höhe. Die Europäische Zentralbank hat erstmals seit Beginn der Finanzkrise eine Leitzinserhöhung durchgeführt. Auch ohne Schwankungen der Leitzinsen gab es die ganze Zeit über mal schlechtere und mal bessere Baufinanzierungskonditionen.

Es besteht kein Grund zur Eile, sich jetzt sofort die derzeitigen Baugeldkonditionen zu sichern. Vergleichen Sie in Ruhe die verschiedenen Angebote der Banken, bevor Sie sich für eine entscheiden. Da sich die Zinsen für Baugeld am Anleihemarkt orientieren, hier aber die wenigsten Laien wirklich Durchblick haben, empfiehlt es sich, mit einem unabhängigen Finanzierungsberater auch mal eine Prognose zu wagen, was passieren kann, wenn sich das Bauvorhaben verzögert. Fragen Sie doch Ihren Berater was er für die Zukunft der Baugeldkonditionen voraussagt. Der sollte zumindest einen groben Überblick haben.

Sehr wohl beeinflusst durch die Leitzinserhöhung werden allerdings die Zinsen für den Dispokredit oder die Guthabenzinsen für Tagesgeld.

Zinskommentar April 2011-Die hohe Inflation wird schon in wenigen Wochen zu steigenden Zinsen führen

Baugeld ist zwar nicht mehr zu den historisch günstigsten Zinsen zu bekommen, dennoch ist aber jetzt noch ein relativ günstiger Zeitpunkt, seinen Traum von den eigenen vier Wänden zu finanzieren. Viele Faktoren, die die Zinsen beeinflussen, weisen schon jetzt nach oben. Deshalb wäre es ein Wunder, wenn die schon lange erwartete Zinserhöhung nicht bald eintreffen würde. Die offiziellen Daten des statistischen Bundesamtes zeigen beispielsweise für Februar 2011 einen Anstieg der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 %, der sog. Index der Großhandelspreise stieg sogar um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr.

Deshalb gibt es leider zwei gute Gründe für eine demnächst erfolgende Zinserhöhung: Einerseits der Anstieg der verschiedenen Preisindizes (Inflation genannt), der bei neu angelegtem Geld auch dazu führt, dass der Geldanleger mehr Zinsen, als Geldentwertung erhalten möchte. Damit steigt der „Einkaufspreis“ des Geldes, den die Banken bezahlen müssen. Zusätzlich wird die Inflation dazu führen, dass die Europäische Zentralbank ebenfalls die Zinsen anheben wird. Da die Tagungen der Europäischen Zentralbank meist donnerstags stattfinden, kann es praktisch jede Woche zu einer Zinserhöhung verursacht durch die steigende Inflation kommen.

Und noch bevor sich die veränderten Zinsen auf die Baufinanzierung auswirken, können Sie sich quasi als Finanzierungsfuchs noch die „alten“ Zinsen sichern: Da Immobilienkredite meistens als Festzinskredite abgeschlossen werden, können Sie sich das derzeitige Zinsniveau beispielsweise auf einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren sichern. Auch wenn Sie sich noch nicht endgültig für die Traumimmobilie entschieden haben, können Sie der Inflation ausweichen. Vereinbaren Sie mit Ihrer Bank im Rahmen eines Vorvertrages ein sog. „Forward-Darlehen“, was beispielsweise erst in einigen Wochen oder Monaten ausgezahlt wird. Da der Vertrag aber schon jetzt abgeschlossen wird, entgehen Sie der kommenden Zinserhöhung. Sie können sich die Auswirkung der Zinssteigerung auch anhand einer Beispielrechnung verdeutlichen: Ein halbes Prozent mehr Zinsen bedeuten bei einer Kreditsumme von 100.000,– Euro eine Mehrbelastung von 500,– Euro im Jahr bzw. 41,67 Euro im Monat.

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Zins-Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: aufwärts

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Sehen Sie sich in aller Ruhe um …