KfW Unterstützung für den Immobilienkauf und das Sanieren

Um das Eigenheim im Wert zu erhalten und notwendige Aufgaben zum energieeffizienten Sanieren vornehmen zu können, reicht das eigene Budget nicht immer aus und lässt es notwendig werden, auf Möglichkeiten zur Finanzierung zuzugreifen. Hier ist die KfW Bank ein adäquater Ansprechpartner, der sowohl Käufer von Immobilien, als auch Immobilienbesitzer mit dem Wunsch zum Sanieren unterstützt und so für mehr Liquidität sorgt.

Aufstockung zum vorhandenen Eigenkapital
Um ein Haus sanieren oder sich zum einer Immobilie entscheiden zu können, sollten zwischen 20 und 30% der Summe an Eigenkapital vorhanden sein. Eine überlegte Budgetplanung schließt finanzielle Probleme aus und sorgt weiterführend dafür, dass sich mit einem Darlehen der KfW Bank, ein Bauvorhaben oder eine Planung zur Sanierung realisieren lassen. Um ein Förderprogramm zu nutzen ist es notwendig, die gewünschte Förderung vor dem Hauskauf, beziehungsweise vor den Maßnahmen zum Sanieren zu beantragen. Anderenfalls ist ein Darlehen der KfW Bank nicht möglich und wird in der Regel abgelehnt. Die KfW Bank unterstützt vor allem Bauvorhaben und Projekte, die sich rund um das altersgerechte und energieeffiziente Sanieren drehen. Durch diese Maßnahmen wird der Wohnwert der Immobilie nicht nur erhalten, sondern sich für eine Wertsteigerung des Eigenheims entschieden und somit eine Grundlage geschaffen, sich für die Förderung der Bank zu prädestinieren.

Günstige Kredite zum Sanieren
Das altersgerechte Sanieren und die Umgestaltung der Immobilie zu einem energieeffizienten Haus sind zu 100% förderfähig. Wer die Auflagen zur Förderung erfüllt, kann also beim Sanieren mit der KfW Bank richtig sparen und sich für einen Zuschuss entscheiden, welcher bereits mit 1% Verzinsung gewährt und somit enorm günstig ist. Nicht nur vollständige Sanierungen, sondern seit neuestem auch einzelne Maßnahmen zur Wertsteigerung von Immobilien werden gefördert und können so mit einem enorm zinsgünstigen Kredit der KfW Bank vorangebracht und ohne unüberschaubare Mehrkosten zeitnah realisiert werden.

Auf der Internetseite der KfW-Bank erhalten Sie aktuelle Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen.
weiter zur Internetseite der KfW-Bank


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Notarkosten sorgen für Erhöhung der Nebenerwerbskosten

Nach der Zustimmung durch den Bundesrat zum „Kostenrechnungsmodernisierungsgesetz“, erhöhen sich ab dem 1. August 2013 unter anderem auch die Notar– und Grundbuchgebühren. Durch die Verabschiedung eines neuen Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG), wird die bisherige Gebührenordnung für Notare ersetzt. In dem neuen Gesetz gibt es negative wie auch positive Veränderungen. Tatsache ist jedoch, dass  für Grundstücks- und Immobilieninteressen ab 01.08.2013 deutlich mehr Notargebühren fällig werden.

Was gehört zu den Notarkosten
Die Gebühren eines Notars richten sich nach der Leistung, welche er erbringt und unterscheiden sich in Beratung, Entwurf, Beurkundung, Veranlassung der Grundbucheintragung und anderes. Grundlage für die Gebührenberechnung ist der Grundstücks- oder Immobilienpreis, bzw. der Geschäftswert. Je nach dem Aufwand der notariellen Betreuung, werden Grundstücks- und Immobilienkäufer künftig mit Kostensteigerungen von bis zu 20 Prozent rechnen müssen. Im Gegenzug sieht das neue Gerichts- und Notarkostengesetz Gebührensenkungen im Bereich des Notaranderkontos vor. Hier kann es z.B. im Stadtstaat Hamburg, wo die Abwicklung von Immobilienkäufen über Notaranderkonten eine alte Tradition besitzt, eine Kostensenkungen durch das neue Gesetz von bis zu 60 Prozent geben. Von einer Gebührensenkung profitieren auch Grundstücks- und Immobilienbesitzer bei der Löschung einer im Grundbuch eingetragenen Grundschuld.

Was gibt es für die Praxis zu beachten
Deshalb sollte bei einer Finanzierungskalkulation künftig mit einer Pauschale von 2 Prozent für Notar und Grundbuch anstelle der bisherigen 1,5 Prozent gerechnet werden.

Mehr Information zum Gerichts- und Notarkostengesetz erhalten Sie auch der Internetseite der Bundesnotarkammer oder auch auf der Internetseite zum Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG).


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KfW-Aktion „Hochwasser 2013“

Zur Finanzierung der Beseitigung von Hochwasserschäden wird für private Selbstnutzer das „KfW-Wohneigentumsprogramm (124)“ und für Vermieter von Wohngebäuden das Programm „Altersgerecht Umbauen (159)“ geöffnet. Förderfähig sind alle Kosten für die Beseitigung der Hochwasserschäden bis zu 50.000 Euro. Der Sollzinssatz beträgt in der jeweiligen Hochwasser-Variante für alle Laufzeiten 1 Prozent p.a. Die Antragstellung ist ab sofort bis zum 30. Juni 2014 möglich. Anträge die bis zum 31. August 2013 gestellt werden, erhalten eine unbürokratische Bearbeitung, ohne die üblichen Reglungen.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Kosten für die Beseitigung der durch das Hochwasser 2013 entstandenen Schäden an Wohngebäuden förderfähig sind! Die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen (z.B. Mobiliar) zählt nicht dazu.

KfW-Hotline für Opfer des Hochwasser
Über die aktuellen Hilfsangebote des Aktionsplans können sich Geschädigte des Hochwassers kostenfrei an die KfW-Hotline von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 – 17:30 Uhr wenden und eine zielgruppenspezifische Informationen erhalten:

Unternehmensfinanzierung: 0800 5399001
Wohnwirtschaft: 0800 5399002
Infrastruktur: 0800 5399008

Bei Fragen können Sie sich aber auch direkt mit Ihrem Kreditinstitut in Verbindung setzen und auf die KfW-Aktion „Hochwasser 2013“ verweisen.

Mehr Informationen zur KfW-Aktion „Hochwasser 2013“ erhalten Sie unter dem folgenden Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Pressematerial/Themen-kompakt/Hochwasserhilfe/


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Zinskommentar August 2013 – Die Auswirkungen der Zinsmanipulation

Bis Euroland sich erholt hat, sollen die Zinsen niedrig bleiben. So äußerte sich Draghi bei der gestrigen Sitzung des Zentralbankrates. Dabei bleibt eine Koppelung an die Arbeitsmarkt Daten, sowie die Ziele im Wirtschaftswachstum aus. Da sich Transparenz in den bisherigen Entscheidungen im Bereich Zinsen vergeblich suchen lässt, hat die EZB eine monatliche Veröffentlichung des Diskussionsverlaufes eingeräumt. Marktteilnehmer erhalten dadurch die Möglichkeit, nicht nur Informatives zu den Zinsen mit Zeitverzögerung nach einer Sitzung, sondern transparent für den gesamten Rechnungsmonat zu erfahren. Allerdings hat diese Aussage einen tieferen Grund und soll dazu beitragen, die Bereitschaft für kurzfristige Anlagen bei optimalen Zinsen zu erhöhen und so mehr Liquidität im Finanzsystem zu schaffen.

Zum Angebot und der Nachfrage
Staatsanleihen waren der wichtigste Markt zur Orientierung von Hypothekenanleihen, Bankanleihen und Unternehmensanleihen. Die Orientierung beinhaltete das Niveau der Zinsen , welches sich an den Staatsanleihen ausrichtete und sich allein an der Bonität der Staaten orientierte. Heute bestimmt die Notenbank die Zinsen und haben die Wirkung von Angebot und Nachfrage ausgeschlossen. Um sicher zu investieren ist es notwendig, sich die Worte von Draghi auf der Zunge zergehen zu lassen und sie nicht einfach nur als Aussage mit Wortlaut zu betrachten. In Japan zum Beispiel kauft nicht nur die Notenbank, sondern auch der Privatanleger Anleihen und Instrumente, die er aus wirtschaftlicher und rationaler Sicht nicht in Erwägung ziehen würde. Dies geschieht nicht aus freiwilliger Suggestion, sondern aus einem Zwang, der den japanischen Investoren auferlegt wird. In Deutschland und Euroland ist es bisher noch die Privatsache der Anleger, worin sie investieren und welche Instrumente sie kaufen möchten.

Immobilien für mehr Sicherheit
Um die Inflation zu umgehen und niedrige Zinsen auf Anlagen zu vermeiden, wird immer mehr in Immobilien investiert. Da es sich bei dieser Form der Anlage um Sachwerte handelt, hat der Anleger weniger Risiko und einen Wert praktisch in der Hand, welcher unbeeinflusst vom Finanzmarkt stabil bleibt und sogar in der Wertigkeit erhöht werden kann. Das Zinsniveau für Geldanlagen ist, bezogen auf Deutschland und im Vergleich zum Wirtschaftswachstum gesehen, viel zu niedrig. Dieser Faktor, sowie die günstigen Hypothekenzinsen sind Aspekte, welche das Verhalten von Investoren gezielt beeinflussen und den Fokus immer mehr auf den Immobilienkauf lenken. Die günstigen Zinsen auf Hypotheken sind eine Folge der langjährig manipulierten Zinsen auf dem Finanzmarkt. Da die Nachfrage nach Immobilien steigt, sind auch steigende Preise für den Immobilienmarkt zu beobachten. Vor allem in gefragten Regionen dominieren sehr hohe Immobilienpreise.

Tendenz:
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts


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Gegen Wärmebrücken in Altbauten

In vielen Altbauten gibt es oft Wärmebrücken. Doch gegen diese Wärmebrücken kann man laut der Energieberater der Verbraucherzentrale etwas tun. Diese haben in diesem Bereich in der Regel eine langjährige Erfahrung und wissen auch, dass jedes Haus anders ist. Eins haben die meisten Altbauten gemeinsam: Die Wände sind sehr kalt. Besonders kalte Stellen bezeichnet man auch als Wärmebrücke. Denn durch diese Brücken, gelangt besonders viel Wärme nach draußen, die besser im Haus bleiben sollte.

Auswirkungen von Wärmebrücken
Im schlimmsten Fall können diese Kältezonen nicht nur die Bausubstanz beschädigen, sondern auch die Entstehung von Schimmel- oder Frostschäden begünstigen. Die Ursachen für diese Wärmebrücken liegen häufig in der Konstruktion des Hauses und im Material. Grundsätzlich besitzen Gauben, Glasbausteine, Vorsprünge oder Fensterstürze eine Stahl-Betonplatte. Diese Platte setzt sich dann in Form von einem Balkon nach außen hin fort. Sie haben jedoch eine besonders hohe Wärmeleitfähigkeit. Durch die große Oberfläche geben sie sehr viel Wärme ab. Diese Wärmebrücken können jedoch nur durch anspruchsvolle Dämmungen behoben werden.

Weitere Ursachen für Zugluft
Eine andere Problematik im Bereich der Wärmebrücken ist eine fehlerhafte Dämmung, dabei werden die Anschlüsse wie die Fensterlaibung einfach vernachlässigt. Dabei sollte die Fensterlaibung unbedingt auch gedämmt werden und das bis zur Fensterrahmen-Mitte. Auch der ärgerliche Wärmeverlust an Heizkörpernischen und Rollladenkästen, bzw. am Rollladengurt kann mit einfachen Mitteln eingedämmt werden.

Die unabhängigen VZ-Energieberater beraten nach Terminvereinbarung gratis zur Sanierung von Wärmebrücken und bei allen anderen Fragen zur Energieeinsparung. Weitere Informationen oder einen Beratungstermin erhalten Interessierte über die kostenlose Energieberatungshotline 0800-6075600 mit der folgenden Erreichbarkeit. Montags von 9:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr, dienstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr sowie donnerstags von 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr. Wer sind einfach nur zu diesem Thema informieren möchte, kann dies auf der Internetseite http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de tun.


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Grundbucheintrag ist bei Erbaufteilung kostenlos

Durch ein Gerichtsurteil vom Oberlandesgericht Zweibrücken (Az.: 3 W 50/11) ist ein Grundstückseintrag bei einer Erbteilung kostenlos. Wer ein Haus mit Grundstück in einer Erbgemeinschaft erbt, braucht für dass Umändern im Grundbuch keine Verwaltungskosten mehr zu zahlen. Zu diesem Urteil ist es aber erst gekommen, als eine Erbgemeinschaft vor Gericht gezogen ist. Durch den Verzicht eines der Erben aus der Erbengemeinschaft auf dass Grundstück, wurde schon vorab der andere Erbe zum alleinigen Erben bestimmt. Laut geltenden Recht muss man aber für einen Grundbuch Eintrag die Verwaltungskosten zahlen. Damit man als rechtmäßiger Besitzer auch als Eigentümer eingetragen wird.

Mit einer Abschichtungsvereinbarung Kosten sparen
Die Landesjustizkasse und dass Amtsgericht waren der Meinung, dass für den Eintrag im Grundbuch Gebühren fällig werden. Die Erben trafen jedoch eine sogenannte Abschichtungsvereinbarung. Durch den Verzicht des Miterben ist der zweite Erbe automatisch der Besitzer des Grundstückes geworden. Deshalb darf die notwendige Grundbucheintragung auch nicht wie ein Verkauf eines Grundstückes behandelt werden. Damit können nun alle Erben mit Grundstücken in einer ähnlichen Situation die rechtmäßige Übertragung kostenlos durchführen.

Unterschied zwischen Erben und Kaufen
Die Umschreibung des Erbes muss aber innerhalb von zwei Jahren vollzogen werden. Für die Umschreibung wird nur der Erbschein als Vorlage benötigt. Bisher musste der alleinige Erbe alle Kosten für die Verwaltungsaufwände alleine tragen, weil man die Erbschaft mit einem Kauf gleichgestellt hat. Die Abschichtung des Erbes durch die Miterben ist nicht mit einem Grundstückskauf vergleichbar. Die Auflösung einer Erbengemeinschaft ist durch Teilung oder Verkauf der Nachlassgegenstände als auch durch Übertragen von Erbanteilen möglich. Dabei gebe einer der Erben seine Mitgliedschaftsrechte an der Erbengemeinschaft auf, so dass sein Erbteil auf den anderen übergehe. Bei Grundstücken geschehe dies genauso, worauf der Grundbucheintrag dann auch kostenfrei sei. Nur bei einem Kauf ist der Grundbucheintrag kostenpflichtig.


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Rauchmelder richtig einsetzen

Rauchmelder gehören am besten in der Raummitte an die Zimmerdecke. Sie sollten mindestens einen halben Meter von der Wand entfernt hängen. An Dachschrägen werden die Rauchmelder am besten etwa 50 Zentimeter unterhalb des höchsten Punktes montiert. Die Geräte sollten nicht in der Nähe von Zugluft, Luftschächten und Klimaanlagen installiert werden, da dort der Rauch im Brandfall abzieht.

Tipps für die Montage
Der Hersteller von Rauchmeldern, die Firma Gira aus Radevormwald, zeigt auf seiner Internetseite gut nachvollziehbare Installationshinweise. Mit dem folgenden Link können Sie die Seite aufrufen:

https://www.gira.com/gebaeudetechnik/anwendungsbeispiele/rauchmelder/installationshinweise.html

Rauchmelder sind mittlerweile in fast allen Bundesländern Pflicht
Rauchmelder sind für Neu- und Altbauten in folgenden Bundesländern vorgeschrieben:

•Baden-Württemberg
•Bayern
•Bremen
•Hamburg
•Hessen
•Mecklenburg-Vorpommern
•Niedersachsen
•Nordrhein-Westfalen
•Rheinland-Pfalz
•Saarland
•Sachsen-Anhalt
•Schleswig-Holstein
•Thüringen
(Stand: 16.07.2013)

In Schlaf-und Kinderzimmern sowie in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, sollte mindestens jeweils ein Gerät installiert sein. Der Rauchmelder sollte das CE-Zeichen mit Prüfnummer sowie die Aufschrift „EN 14604″ tragen und eine Garantieleistung von drei Jahren aufweisen. Die Batterien sollten eine Gebrauchsleistung von mindestens fünf Jahren haben.

Rauchmelder sind klein und unscheinbar. Sie kosten kein Vermögen und können Leben retten!


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Zinskommentar Juli 2013 – Euroland dank Draghi vom Chaos geprägt

Ein Mann, ein Wort. Doch schaut Euroland aufgrund der Aussagen von Mario Draghi eher skeptisch auf die Kapitalmärkte und fragt sich, wie lange die Nervosität noch regiert. Auch wenn der EZB Chef nach der letzten Sitzung wieder beruhigende Worte für den europäischen Finanzmarkt fand, sind die Bürgerinnen und Bürger nicht sicher und reagieren eher mit noch größerer Nervosität auf den Markt. Kurzfristig hat sich zwar der Aktienmarkt beruhigt, doch ob es die Ruhe vor dem Sturm, oder aber echte Sicherheit ist, bleibt abzuwarten.

Damit das Euroland Boot nicht kentert
Laut neuester Aussagen möchte Draghi an den derzeit niedrigen Leitzinsen festhalten und sie unter 0,5% belassen. Große Sorge um die Kreditwürdigkeit der Wirtschaft in Krisenländern sieht er als Anlass, Kredite besonders günstig zu vergeben und dies durch den utopisch niedrigen Leitzins zu forcieren. Draghi strebt die monitäre Verbesserung der Kapitalmärkte an und findet, mit Leitzinsen in dieser niedrigen Anordnung genau das Richtige zu tun und eine Basis für wirtschaftlichen Aufschwung in Krisenländern zu schaffen. Wenn Sie Euroland mit einem Ruderboot vergleichen, werden Sie maximal 4 Ruderer im Gleichtakt erkennen und mehrere mit im Boot sitzende Ruderer, die entweder gar nicht oder im falschen Rhythmus rudern. Das Boot und somit der Euro drohen zu kippen, ziehen die Ruderer nicht an einem Strang und agieren statt miteinander, gegeneinander. Auf dem Boot herrscht Chaos und die Trainer, seines Zeichens Politiker stehen am Ufer und betrachten das Schauspiel aus weiter Ferne. Hier stellt sich die Frage, warum Zuschauer für eine Vorstellung zahlen obwohl erkennbar ist, dass die Trainer keine Struktur einbringen und das Boot zum Kentern freigegeben ist?

Strukturprobleme müssen gelöst werden
Die Politik ist gefragt. Statt Probleme zu wälzen und sich mit finanzieller Unterstützung freizusprechen ist es notwendig, endlich an strukturellen Veränderungen der Eurozone zu arbeiten und eine gemeinsame Richtung einzuschlagen. Auf lange Sicht wird sich der Euro als Gemeinschaftswährung unter aktueller Beobachtung nicht halten und ist zum Scheitern verurteilt. So wie das Boot derzeit fährt, ist auf eine Stärkung der schwächsten Ruderer nicht zu hoffen. Vielmehr werden die Schwachen schwächer und die Starken allein können das Boot nicht zum Sieg führen. Anstatt kleine Stärkungen zu verteilen und so einen kurzfristigen Aufschwung zu begünstigen, sollte auf eine neue Struktur gesetzt und so der Erfolg angestrebt werden.

Aktuelle Zinslage für Baufinanzierungsvorhaben nutzen
Für potenzielle Bauherren ist die Zinslage derzeit immer noch so günstig, dass sich der Traum vom Eigenheim oder der Eigentumswohnung mit Vorteilen realisieren lässt. Mit den Aussagen auf der letzten EZB-Sitzung hat Herr Draghi sichergestellt, dass die Zinsen für langfristige deutsche Staatsanleihen und damit auch die Hypothekenzinsen in Deutschland für die nächsten Wochen stabil bleiben sollten. Auch wenn die Zinsen zuletzt etwas angezogen haben, sind die Baugeldzinsen im historischen Vergleich immer noch extrem tief. Das sollte man nutzen und auf lange Laufzeiten zurückgreifen. Zu empfehlen ist es auch, die Tilgung höher zu wählen, damit nicht in zehn oder fünfzehn Jahren immer noch ein großes Restdarlehen aussteht.

Tendenz:
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts


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Kauf eines gebrauchten Hauses – Besichtigung, Kaufvertrag, Übergabe

Buchtipp

Wer beim Kauf einer gebrauchten Immobilie nur auf das Äußere schaut, geht ein hohes Risiko ein. Denn auch die inneren Werte wie Bausubstanz oder Haustechnik sind wesentlich, wenn es um die Einschätzung des Kaufpreises einer Immobilie und der zusätzlichen Kosten für eine Renovierung oder Modernisierung geht. Der Ratgeber „Kauf eines gebrauchten Hauses“ der Verbraucherzentralen (VZ) klärt über Fallstricke auf.

Kurzinfo zum Buch
Der Markt für gebrauchte Häuser wächst und wächst. Und er bietet Hauskäufern echte Vorteile. Denn die Immobilie kann besichtigt werden und lässt sich mit anderen Angeboten vergleichen. Um aber nicht die „Katze im Sack“ zu kaufen, müssen Bausubstanz, Heizungstechnik, Installationen und Modernisierungsbedarf realistisch eingeschätzt werden. Dabei hilft dieser bewährte Ratgeber der Verbraucherzentralen (VZ) von der Suche bis zur Schlüsselübergabe.

Mehr über das Buch


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Fördermöglichkeiten für Immobilienkäufer oder Immobilienrenovierer

Für Immobilienkäufer oder Immobilienrenovierer gibt es einige Fördermöglichkeiten. Ob es um einen Zuschuss oder ein vergünstigtes Darlehen geht, findet man dazu hilfreiche Informationen im Internet.

  • Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es günstige Darlehen für diejenigen, die Immobilien erwerben oder modernisieren möchten.
    http://www.kfw.de/
  • Die Fördermitteldatenbank sucht anhand der Postleitzahl, des Vorhabens und des Energieanbieters nach passenden Programmen, wie sie etwa durch die verschiedenen Bundesländer angeboten werden. Um an sie zu kommen, muss man jedoch seine Adresse angeben.
    http://www.foerderdata.de/
  • Der Informationsdienst BINE und die Deutsche Energie-Agentur listen Fördermöglichkeiten für Energiesparmaßnahmen bis auf Kommunalebene auf.
    http://www.energiefoerderung.info/
  • Bei der BAFA-Förderung gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse und Bonuszahlungen für die Einrichtung oder Umstellung auf umweltfreundliches Heizen. Hausbesitzer, die in erneuerbare Energien, wie Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpen investieren, können sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) informieren.
    http://www.bafa.de/
  • Auch beim Bundesverband der Verbraucherzentrale gibt es ein interessantes Portal um nach spezifischen Fördermöglichkeiten der Bundesländer zu suchen. Auch findet gibt es hier noch weitergehende Informationen rund um die Finanzierung.
    http://www.baufoerderer.de/
  • Im Portal „Pro Eigenheim“ findet man Informationen zu Fördermitteln, welche von den Kommunen bereitgestellt werden. Es werden von Städten und Gemeinden beispielsweise der Kauf von Grundstücken über zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse unterstützt, die besonders für junge Familien interessant sein können. Es sind dort Informationen für ca. 800 Kommunen zusammengestellt. Auch Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse von den Kirchen stehen hier zur Verfügung. 
    http://www.aktion-pro-eigenheim.de/


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