Zinskommentar September 2012 – Mit der Notenpresse gegen den Zusammenbruch

Es ist jetzt offiziell, dass die Europäische Zentralbank, die EZB, zukünftig unlimitiert Staatsanleihen von Euroländern, die in der Krise stecken, aufkaufen wollen. Dies kündigte Mario Draghi, der EZB-Präsident in der Öffentlichkeit an. Das heißt, dass die EZB in Zukunft Geld drucken wird, um die angeschlagenen Staaten in der Staatsfinanzierung unter die Arme zu greifen. Private Gläubiger sind schon seit längeren nicht mehr bereit Staatsanleihen von Euro-Krisenländern aufzukaufen. Doch wenn die EZB sich bereit erklärt Anleihen von Problem-Euroländern zu kaufen, muss sie das Geld selber mit der Notenpresse herstellen, da sie kein Geld zur Verfügung hat, derart großen Summen, die benötigt werden, aufzubauen. Was das für Konsequenzen für die Geldwertstabilität des Euros haben wird, kann sich jeder leicht vorstellen. Damit geht die EZB den gleichen Weg den die Bank of England, die japanische Notenbank und die US-Notenbank gegangen ist, um den sofortigen Zusammenbruch ihres wirtschaftlichen Systems zu verhindern.

Den Preis zahlt der Sparer
So wie es nun aussieht, gehört das Bundesbank-Modell der Geschichte an. Ab jetzt will eine Euro-Federal Reserve diese Aufgabe übernehmen. Dass höhere Inflationsraten die Folgen sein werden, kann jeder der eins und eins zusammenzählen kann nachvollziehen. Die Länder, die einst als Hartwährungsländern galten, werden im Enddefekt dafür büßen und zahlen müssen. Die Ersparnisse, die der Sparer sich in all den Jahren abgezwackt hat, werden sich wohl als Folgeerscheinung langsam auflösen. Wie schon länger eine Frau Merkel angekündigt hatte, dass in Zukunft sie nicht mehr für einen Gegenwert des Bürgers Ersparten garantieren kann. Somit bezahlt Deutschland zum zweiten Mal für den Euro. Die Euro-Einführung brachte zunächst ein schwaches Wirtschaftswachstum und eine Stagnation der Realeinkommen. Doch nun sollen die Ersparnisse geopfert werden, obwohl immer noch verbreitet wird, dass Deutschland von der Euroeinführung am meisten profitiert.

Als Baufinanzierungskunde günstige Zinsen sichern
Es ist aufgrund der anstehenden Situation für Sie zu empfehlen das Richtige zu tun und als Baufinanzierungskunde ihre Konditionen schleunigst zu sichern. Besonders längere Laufzeiten können Ihnen nur empfohlen werden, da steigende Inflationsraten in naher Zukunft geradezu abzusehen sind. Zurzeit sind die gegenwärtigen Baugeldzinsen noch sehr niedrig und sich auf dem Level abzusichern ist für Sie daher von großen Nutzen.

Zins-Tendenz:
Kurzfristig: aufwärts
Mittelfristig: aufwärts

Das Hausgeld bei Eigentumswohnungen – Kostenfaktor nicht unterschätzen

Beim Kauf einer Eigentumswohnung sollte unbedingt auch das Hausgeld mit in die Kalkulation einbezogen werden. Denn dabei handelt es sich um Folgekosten für die gekaufte Wohnung, die dauerhaft gezahlt werden müssen und nicht vollständig auf eventuelle Mieter umgelegt werden können. Zieht der Eigentümer selbst in die Wohnung ein, ist das Hausgeld die Höhe der Nebenkosten, die monatlich aufgebracht werden müssen.

Nebenkosten für den Eigentümer einer Eigentumswohnung
Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung verpflichten Sie sich die monatlichen Vorschüsse, die von der Eigentümergemeinschaft aufgrund eines Wirtschaftsplanes festgelegt wurden, regelmäßig zu zahlen. Dieses sogenannte Hausgeld beinhaltet unter anderem Betriebskosten, Verwaltungskosten und Instandhaltungskosten. Zu den Betriebskosten gehören zum Beispiel Zahlungen für die Müllentsorgung, den Hausstrom, die Versicherungen (zum Beispiel Gebäudeversicherung), den Hausmeister und die Treppenhaus- beziehungsweise die Gartenpflege. Die Verwaltungskosten beziehen sich größtenteils auf das Honorar für den Verwalter und die Kontoführungsgebühren. Da das Gebäude selbst in Schuss gehalten werden muss, werden die Instandhaltungskosten, die in der Regel auch eine Rücklage für größere Investitionen (wie zum Beispiel Reparaturen am Dach oder Sanierung der Fassade) beinhalten, ebenfalls auf alle Eigentümer verteilt. Der Verteilungsschlüssel richtet sich nach dem Eigentumsanteil.

Die Eigentumswohnung bedeutet auch Gemeinschaftsverantwortung
Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sollte ich bewusst sein, dass mit dem Kauf auch die Verantwortung für das Gesamtgebäude übernommen wird. Mit der Eigentumswohnung erwerben Sie Anteile am Gesamtanwesen. Dies bedeutet, dass Gemeinschaftsräume, wie zum Beispiel das Treppenhaus, der Keller, der Speicher oder das Grundstück selbst, mit in Ordnung gehalten werden müssen. Das Hausgeld dient daher dazu, die entstehenden Kosten auf die Eigentümergemeinschaft zu verteilen. Auf diese Weise soll der Wert der Immobilie erhalten beziehungsweise gesteigert werden. Die Höhe wird von der Eigentümerversammlung aufgrund des Wirtschaftsplanes festgelegt.
Trotzdem sollten Sie unbedingt das Hausgeld der verschiedenen Eigentumswohnungen vergleichen, denn dort gibt es große Unterschiede, die auch Ihre Finanzierung erhebliche beeinflussen können.

Baufinanzierung – damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen

Die Werbung vermittelt erfolgreich: die Finanzierung eines Eigenheims ist günstiger, als ein Leben lang in Miete zu wohnen. Baufirmen locken mit Preisen, die sich der zukünftige Eigentümer allenfalls für ein älteres Haus vorstellen kann. Doch selten gibt es für billiges Geld mehr als nur ein Grundgerüst. Ein Keller ist selten dabei, vom Preis für das Grundstück ganz zu schweigen. Sind dann noch Sonderwünsche gefragt, kann der Preis für das ach so billige Objekt schnell ins Uferlose steigen.

Setzen Sie sich Grenzen
Sinnvoll ist es, wenn Sie sich für ihren Traum vom Haus ein Limit setzen. Eine Grenze, die es Ihnen ohne Schwierigkeiten ermöglicht, ihren Traum weiter zu leben, auch wenn die finanziellen oder familiären Verhältnisse sich in Zukunft ändern sollten. Bedenken Sie immer: Sie binden sich mit der Finanzierung für die nächsten 20-30 Jahre!

Denken Sie an die Baunebenkosten
Von Ihrem Limit sollten Sie einen Teil der Summe für die Baunebenkosten kalkulieren, die in der Regel sofort bezahlt werden müssen, denn häufig hängt von ihrer Bezahlung der Baufortschritt ab. Zu den Baunebenkosten zählen die unmittelbar mit dem Neubau zusammenhängenden Kosten für den Architekt, die Prüfstatik, die Erschließungs- und Vermessungskosten, sowie die Baugenehmigung. Für den Kauf eines Grundstücks können zusätzlich Kosten für ein Baugrundgutachten und die Maklercourtage, die Grunderwerbssteuer sowie die Notar und Gerichtskosten anfallen. Der Finanzberater und der Baubetreuer müssen ebenfalls bezahlt werden. Die Kosten dafür fließen ebenso in die Kalkulation mit ein wie die Versicherungskosten, die während der Bauphase entstehen.

Eigenkapital – auch Eigenleistung zählt
Eigenkapital von bis zu 20% ist sinnvoll und entlastet das Budget für die kommenden Jahre. Gibt es jedoch weder bare Mittel noch angesparte Bausparverträge, so können zum Beispiel auch Eigenleistungen am Bau als Eigenkapital mit in die Finanzierung einfließen. Haben Sie alles bedacht und es gibt noch Spielraum, dann dürfen Sie weiter träumen, damit der eine oder andere Sonderwunsch vielleicht doch in Erfüllung geht.

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Nicht verheiratete Paaren müssen auf die richtige Grundbucheintragung achten

Eine Studie von immowelt.de hat ergeben, dass es bei 35 Prozent der unverheirateten Partner, die ein Eigenheim besitzen, nur einen rechtmäßigen Eigentümer gibt. Immowelt.de gehört zu den größten Immobilienportalen und rät Eigentümern, dass Paare ohne Trauschein ihre Eigentumsverhältnisse unbedingt durch einen Eintrag ins Grundbuch regeln sollten.

Bei unverheirateten Paaren gehört das Eigenheim nicht unbedingt beiden, zumindest aus rechtlicher Sicht. Laut immowelt.de ist bei jedem dritten Paar ohne einen Trauschein, nur ein Partner im Grundbuch eingetragen. Das hat den Nachteil, dass der Partner im Falle einer Trennung oder im Todesfall keinerlei Ansprüche, sondern nur finanzielle Pflichten, hat. Aus diesen Gründen sollte man sich früh genug Gedanken über den Grundbucheintrag für beide Partner machen, so können viele Probleme vermieden werden.

Ansprüche bei einer Trennung
Generell gilt bei einer Trennung, dass meist eine vereinbarte Gütertrennung stattfindet und jeder sein Hab und Gut bekommt. Doch anders sieht es bei einer gemeinsamen Eigentumswohnung, oder bei einem Haus aus. Auch wenn der Darlehensvertrag von beiden Partnern unterschrieben wurde, so hat nur derjenige Anspruch auf die Immobilie, der im Grundbuch eingetragen ist. Der andere Partner geht demnach leer aus. Im schlimmsten Fall kann es dazu kommen, dass es für bereits erfolgte Zahlungen keinen finanziellen Ausgleich gibt und so die Bank auf die Tilgung der Raten drängt. Demnach sollten Partner darauf achten, dass beide als gleichberechtigte Eigentümer im Grundbuch erfasst sind.

Im Todesfall
Wenn einer der Partner verstirbt, kommt es im rechtlichen Sinne zu einer schwierigen Situation. Verstirbt derjenige, der als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist, hat der andere Partner keinerlei Rechte auf das Eigenheim und muss es sogar räumen. Zusätzlich zum Grundbucheintrag von beiden Partnern, sollte zusätzlich noch ein Testament angefertigt werden. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass bei unverheirateten Paaren dann noch eine Erbschaftssteuer anfällt.

Ergebnisse der Studie
Die genauen Ergebnisse der Studie haben ergeben, dass bei 61 Prozent der nicht verheirateten Paare, ein Partner im Grundbuch steht. Demnach sind 35 Prozent nicht im Grundbuch eingetragen und etwa 4 Prozent wissen nicht ob sie im Grundbuch stehen. Bei der Umfrage von immowelt wurden 1.1012 Personen befragt.

Ist ein Bauspardarlehen noch zeitgemäß?

Der Bausparvertrag ist eine mittel- bis langfristige Finanzierung zum Zweck eines Haus- oder Wohnungskaufes oder er wird zur Modernisierung einer vorhandenen Immobilie genutzt. Bei einem Bauspardarlehen muss eine gewisse Summe angespart werden, damit der Sparer dann das Darlehen erhält. Diese Art des Darlehens wurde in den Aufbaujahren nach dem Krieg häufig genutzt. Doch heut zu Tage sind die Hypothekenzinsen günstig und oft kann eine Bankfinanzierung günstiger, als ein vor Jahren abgeschlossenes Bauspardarlehen, sein. Denn der Zins für das Darlehen wird bei Abschluss festgesetzt.

Vorteile eines Bauspardarlehens
Ein Bauspardarlehen eignet sich, wenn Eigentümer lange Zeit vorher eine Modernisierung oder eine Renovierung planen. Es bleibt dann genügend Zeit einen fest gesetzten Betrag an zu sparen. Die monatliche Rate bleibt die ganze Zeit gleich. Das Bauspardarlehen eignet sich sehr gut zur Abschlussfinanzierung, wenn der Hypothekenkredit der Bank ausgeschöpft ist.

Nachteile eines Bauspardarlehens
Die sehr lange Ansparphase mit sehr geringen Zinsen ist mit Sicherheit einer der offensichtlichsten Nachteile. Oft wissen Hauskäufer nicht schon viele Jahre im Voraus, wann sie ihre Immobilie erwerben möchten. Es kann gut sein, dass die Zinsen sehr niedrig sind und der Kunde gerade das geeignete Objekt findet. Dann nutzt ihm ein Bausparvertrag sehr wenig. Hier sind die Laufzeit und die Ansparsumme bei Abschluss in einem Sparplan genau fest gelegt. Je höher die Bausparsumme ist, desto höher sind die Abschlussgebühren, die sollten nicht vergessen werden. Eigentlich werden die eigentlichen Kosten des Bauspardarlehens von den Banken nicht wirklich offen gelegt. Die Banken versuchen den Effektivzins für das gesamte Darlehen nicht bekannt zu geben. Sie nennen den Effektivzins für das Vorausdarlehen und das Bankdarlehen gesondert. So entsteht ein verzerrtes Bild und die geringen Ansparzinsen vorher werden überhaupt nicht in Betracht gezogen. Jeder Kunde, der eine Immobilie erwirbt, sollte deshalb die Finanzierung vorher gut durch rechnen.

Zinskommentar August 2012 – Mario Draghi und der Ausweg aus der Eurokrise

Als Chef der Europäischen Zentralbank EZB kommt Mario Draghi eine sehr zentrale Rolle in der Beantwortung der Frage zu, wie denn die aktuelle Euro- und Schuldenkrise in den Griff bekommen werden kann. Natürlich sind verschiedenste Ereignisse hierbei nicht nur für Aktienmärkte und deren Entwicklung von Interesse, sondern beispielsweise auch die Hypothekenzins Entwicklung ist durchaus sehr von den Aussagen des obersten Bankers Europas abhängig.

Ankündigung schürt Erwartungen
Die zuletzt von Mario Draghi angekündigte Lösung im großen Stil für die Rettung des Euros brachte eine Menge Spannung in die Thematik. In seiner Rolle als Chef der EZB wolle er alles tun, um den Euro zu retten und somit die aktuelle Krise zu beenden. Die Spekulationen ließen dabei natürlich auch die vorhandene Hypothekenzinsen Entwicklung keinesfalls außen vor, wenngleich den vollmundigen Ankündigungen des EZB Chefs bisher keine Taten folgten. Vielfach erwartet wurde ein Ankauf südeuropäischer Staatsanleihen im sehr großen Stil, doch blieb dies genauso aus wie eine konkrete Vorstellung eines Maßnahmenkatalogs. Mario Draghi hat sich somit durch die geschürten Erwartungen selbst ins Blickfeld gerückt, deren Druck nun ausgehalten werden muss.

Hypothekenzinsen Entwicklung hängt an den Entscheidungen und Taten
Doch obwohl auf den ersten Blick hierbei nur eine politische Maßnahme Ruhe bringen sollte hat diese Thematik durch Herrn Mario Draghi auch großen Einfluss auf die Hypothekenzinsen Entwicklung in ganz Europa und im Besonderen in Deutschland. Obwohl sich die wirtschaftlichen Aussichten in Südeuropa zunehmend verdunkeln, haben die Aussagen von Mario Draghi als Chef der EZB aktuell das Niveau der Hypothekenzinsen etwas heben können , jedoch sind diese im deutschen Raum immer noch als traumhaft anzusehen und festzuhalten. Bauherren sollten daher aktuell in diesen Bereich ihre Chance sichern, denn immerhin hat Herr Mario Draghi mit seinen Aussagen für traumhafte Aussichten gesorgt. Wird das benötigte Geld für den dramatischen Ankauf der Südländer Bonds abgezogen, so wird dies nämlich einen sicheren Anstieg der Renditen in Deutschland zur Folge haben, so dass aktuell mit einer langfristigen Kalkulationsssicherheit aufgrund des selbst aufgebauten Drucks des Chefs der EZB kalkuliert und gerechnet werden kann.

Nutzen Sie diese Chance in Sachen Hypothekenzinsen Entwicklung welche von politischer Seite gegeben wurde.

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Zins-Tendenz
Kurzfristig: seitwärts
Mittelfristig: aufwärts

Typische Sorgen beim Kauf einer Immobilie

Der Privatkonsum steigt immer wieder an und die blühende Wirtschaftslage sowie die ansteigende Beschäftigung geben der Regierung den Anreiz darüber nachzudenken, ob sie einer Steuersenkung zustimmen. Derzeit sind die Immobilienpreise in vielen Orten noch immer ziemlich anziehend. Die Konditionen für das Baugeld drehen sich auf das kleinste Niveau, während das Ersparte nur gering verzinst wird. Wenn Sie sich die Rahmenbedingungen genauer ansehen, stehen eigentlich alle Sterne für den Immobilienkauf am Himmel. Dennoch zweifeln viele Menschen an Ihrem ersten Schritt in Ihr eigenes zu Hause. Nachfolgend sind einige typische Sorgen aufgelistet, welche beim Kauf einer Immobilie auftreten können und welche Lösungen wirklich helfen:

1. Reicht Ihr Budget, um eine Immobilie kaufen zu können?
Hier ist ein umfassender Kassensturz notwendig. Den Kassensturz sollten Sie ganz in Ruhe vornehmen und vor allem vor der Immobiliensuche, um ein wirkliches Budget ermitteln zu können.

2. Wenig Eigenkapital, trotzdem ein Immobilienkauf?
Hinsichtlich des vorhandenen Eigenkapitals gibt es keinen eigentlichen Grundsatz. Allerdings wäre es schon hilfreich, wenn mindestens zehn Prozent des tatsächlichen Kaufpreises vorhanden sind. Dadurch kommen Sie Ihren Traum immer näher.

3. Wenn die Zinsen steigen, ist es möglich, die Raten noch zu zahlen?
In der heutigen Zeit ist das Baufinanzierungsangebot bezüglich der Laufzeitauswahl bis zu 30 Jahre fixierbar. Dadurch können Sie Ihre monatliche Belastung über Jahre hinweg genauestens kalkulieren. Wenn das Problem mit den höheren Zinsen auftritt, können Sie die Anschlussfinanzierung entweder reduzieren bzw. ganz ausfallen lassen.

4. Die Immobilie macht einem geldmäßig unflexibel
Wenn die Finanzierung der Immobilie auf mehrere Jahre festgelegt ist, gilt der Stillstand nicht (oder nicht mehr) für die Tilgungsmöglichkeiten des Kredits. Neben unverbindlichen Sonderrückzahlungsoptionen ist es heutzutage möglich, einen häufigen Tilgungswechsel während der gesamten Laufzeit zu vereinbaren. Sie, als Kreditnehmer, bekommen zum Beispiel bei besten Zeiten und bei höheren Einkünften die Unabhängigkeit, die Rückzahlungsraten aufzustocken und im Anschluss wieder herabzusetzen, so wie der Geldbeutel halt erlaubt.

Es ist nicht nur ein günstigster Zins wichtig, sondern haupsächlich ein passendes Gesamtkonzept, welches auf die persönlichen Gegebenheiten abgestimmt ist. Nutzen Sie meine kostenfreien Rechnenmodule unter Selbst rechnen und sparen….

 

Damit das eigene Haus nicht zur Belastung wird

Es boomt wieder am deutschen Immobilienmarkt. Die niedrigen Zinsen beim Haus- und / oder Wohnungskauf ist derzeit außerordentlich anziehend. Aber bei allen Bauherren ist Vorsicht geboten. Sie dürfen sich nicht von ansprechenden Sonderangeboten einschüchtern lassen und sorgfältig kalkulieren.

In den meisten Fällen kommt es anders als erwartet
In der Regel ist eine Finanzierung des langersehnten Eigenheims eine dauerhafte Angelegenheit. Wer derzeit in finanzieller Hinsicht ausreichend aufgestellt ist, muss die Finanzierung nicht jahrelang hinausschieben. Leider kann niemand wissen, was am nächsten Tag, in der nächsten Woche, im nächsten Monat oder in den nächsten Jahren geschehen kann. Im Laufe des Zeitraums kann sogar das Unmögliche passieren, wie zum Beispiel: die Geburt eines Kindes (vielleicht auch ein ungeplantes Ereignis), Arbeitslosigkeit, Wünsche nach persönlichen Vorstellungen. All das und noch vieles mehr kann die eigentliche finanzielle Planung durcheinander bringen. Niemand weiß, welches Schicksal ihn erleidet. Daher ist es wichtig, dass die zukünftigen Bauherren alle wichtigen Punkte auf der Liste klären. Mithilfe einer fehlerfreien Planung können unerwartete Überraschungen vermieden werden.

Sollen Sie oder nicht? Die Fragen der Fragen
Da der Immobilienmarkt derzeit immer mehr boomt fragen sich viele Menschen unter Ihnen, ob nunmehr die Zeit gekommen ist, sich nunmehr eine Immobilie zuzulegen. Hinsichtlich der Finanzierung muss der Käufer immer die Vorsicht im Hinterkopf behalten, dass diese mit langfristigen Verpflichtung und persönlichen Veränderungen einhergehen. Es ist wichtig, wer von Ihnen eine eigene Immobilie besitzen möchte, sich genauestens beraten zu lassen. Was geschieht bei persönlichen Hindernissen? Das Haus wird schnellstens zur Last. Wie können Sie als beispielsweise als Arbeitssuchender die Hypotheken zahlen? Es ist ratsam, sich detailliert Gedanken über den persönlichen Lebensstandard zu machen. Die individuellen finanziellen Mittel sollten nicht einfach großartig angesehen werden. Dies hat in den meisten Fällen fatale Folgen. Die Bauherren (die Käufer) müssen vorab wissen, welche Gebühren, wie z.B. Zinsen, Tilgung usw. auf Einem zukommen. Es muss festgestellt werden, ob diese Gebühren wirklich aufgebracht werden können. Viele „Neulinge“ vergessen einfach die Gebühren. Nebenkosten, Wassergebühren, Wärmepreise etc. zählen alle dazu. Ferner ist es empfehlenswert, nach einem Immobilienkauf die Tilgungsraten nicht zu anspruchsvoll zu planen. Der Spielraum darf niemals nicht zu unterschätzt werden. Sie wissen nie, was in naher Zukunft auf Sie zukommt.

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Zinskommentar Juli 2012 – Leitzinssenkung der EZB könnte Immobilienkredite mittelfristig verteuern

Allen jenen, die vorhaben eine Immobilie zu erwerben, oder die selbst bauen wollen und dafür eine Baufinanzierung benötigen, raten Experten derzeit, möglichst rasch eine Finanzierung abzuschließen und so weit als möglich lang reichende Zinsbindungen zu vereinbaren. Die derzeitige Leitzinssenkung der EZB könnte möglicherweise nämlich in naher Zukunft Immobilienkredite und Baufinanzierungen empfindlich verteuern, warnen die Fachleute.

Schleppendes Wachstum als Grund für die Leitzinssenkung unter die bisher übliche Marke
Grund für die radikale Senkung des Leitzinses durch die EZB sind die nach Ansicht von EZB-Chef Draghi drohende Rezession im Euro-Raum, und das schleppende Wachstum innerhalb der Eurozone, das von der Schuldenkrise immer noch gebremst wird. Die Haushalte aller EU-Mitgliedsstaaten haben unter der Eurokrise und vor allem unter der Schuldenkrise spürbar zu leiden, bei den von der Schuldenkrise betroffenen Staaten hat dieses Leiden in manchen Fällen bereits das Niveau krampfhafter Schmerzen erreicht.

Die Frage nach der Wirksamkeit der Maßnahme wird kontrovers diskutiert
Als durchwegs problematisch sehen viele Experten, dass das Leitzinsniveau diesmal unter die magische Marke von einem Prozent gedrückt wurde – das war noch niemals seit der Einführung des Euro der Fall. Ob die Maßnahme überhaupt sinnvoll war, darüber herrscht unter Finanzfachleuten immer noch Uneinigkeit – manche sagen ja, andere behaupten, sie würde tatsächlich nicht viel bewirken und am eigentlichen Ziel vorbeigehen.

Politische Entscheidungen sind jetzt gefragt, um die Konjunktur jetzt zu beeinflußen
Klar ist, dass die weitere Entwicklung der gesamteuropäischen Konjunktur und vor allem der Inflation wohl mehr vom Ausgang zu treffender politischer Entscheidungen als von eingesetzten Finanzmarktinstrumenten abhängt – je nachdem, was Brüssel entscheidet, werden die Märkte deutlich reagieren. Einige Würfel sind bereits gefallen mit dem allgemeinen Beschluss, in Zukunft auch Banken aus dem Rettungsschirm direkt mit Kapital zu versorgen, anstatt wie bisher nur Staaten. Nichtsdestotrotz hat man aber Spanien und Italien als Staaten den Zugang zum Rettungsschirm bereits erleichtert. Beides hat vorerst einmal für soviel Vertrauen der Anleger in Staatsanleihen gesorgt, dass diese spürbar zulegten. Allerdings ist die Anlage in Staatsanleihen derzeit nicht sehr ergiebig, in Realzinsen ausgedrückt sogar negativ – was bedeutet, dass diese Situation nur dann so bestehen bleibt, wenn sich die Schuldenkrise noch weiter verstärkt oder die Konjunkturaussichten sich noch weiter verschlechtern.

Ändert sich die derzeitige Situation aber, was als ziemlich wahrscheinlich gilt, könnte das dazu führen, dass auch Immobilienkredite schnell teurer werden, möglicherweise um bis zu ein Prozent.

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Mittelfristig: seitwärts

Worauf Banken bei der Hausfinanzierung achten

Bei Hausfinanzierungen gibt es einiges zu berücksichtigen und zu bedenken. Das zu finanzierende Haus ist in der Regel die Sicherheit für die Bank, die als Absicherung für den ausgegebenen Kredit dient. Aus diesem Grund lassen sich finanzierende Geldinstitute immer grundbuchlich absichern. Damit es überhaupt zu einer Finanzierung kommen kann, müssen einige Kriterien erfüllt sein.

Das richtige Anstellungsverhältnis ist entscheidend
Damit Ihre Bank Ihnen einen Baufinanzierungskredit zur Verfügung stellt, sollten Sie über ein festes Arbeitsverhältnis mit regelmäßigen Einnahmen verfügen. Ihr Gehalt sollte hoch genug sein, um die bisherigen Haushaltskosten und zzgl. die ausgerechneten Zins- und Tilgungskosten zu decken. Nach Möglichkeit sollte auch ein Überschuss vorhanden sein, damit Sie auch Notfälle durchstehen können. Sie sollten in der Lage sein, Rücklagen zu bilden, z. B. für ein neues Auto oder dringende Reparaturen. Sind Sie selbstständig tätig, dann sollten Sie das seit mindestens 3 Jahren sein und Ihren Einnahmen nachweisen können. Je höher Ihr angespartes Eigenkapital ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer soliden Bankenfinanzierung.

Auf die Immobilie kommt es an
Die Art der zu entscheidenden Immobilie ist entscheidend. Werthaltigkeit ist oberste Prämisse. Aus diesem Grund werden von einigen Banken keine Holzhäuser oder Eigentumswohnungen in Plattenbauten finanziert. Der Bauzustand und die Lage spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Eine Immobilie, die finanziert werden soll, sollte gepflegt sein und in einer sicheren Lage liegen. Wohnungen und Häuser in Gebieten mit einem hohen Arbeitslosenanteil werden kaum finanziert, ebenso Häuser in der ostdeutschen Peripherie. Die Infrastruktur und das Immobilienranking geben Auskunft über die besten Standorte.

Das Gesamtbild muss passen
Immobilien, die als Kapitalanlage dienen sollen, werden seltener finanziert, als Immobilien die selbst genutzt werden. Manche Banken finanzieren nur, wenn der Darlehensnehmer eine Lebensversicherung abschließt und diese an die Bank abtritt. Bei manchen Instituten kommt auch noch eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit hinzu. Bei einer Finanzierung werden somit die persönliche Lage des Darlehensnehmers, die Immobilie und die verwendeten Materialien, die Lage, die Verkehrsanbindung und die prognostizierte Zukunftsentwicklung genauestens beleuchtet.

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