Einige Bundesländer erhöhen die Grunderwerbssteuer

Zum 01.01.2013 hat auch Hessen und das Saarland anderen Bundesländern folgend, die Grunderwerbssteuer angehoben und von bisher 3,5% auf 5% bzw. 5,5 % im Saarland gesteigert. Ebenso mit 5% präsentieren sich Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg, sowie Mecklenburg Vorpommern, Thüringen und weitere Bundesländer. Noch unter dem diesem Steuersatz liegen mit 4,5% Bremen, Hamburg und Niedersachsen. Den niedrigsten Zinssatz der Grunderwerbssteuer in der Baufinanzierung haben derzeit Bayern und Sachsen mit 3,5%.

Die Grunderwerbssteuer kann durch vertraglich festgehaltene Aspekte günstiger werden
Wer eine Immobilie kauft sollte auf die richtige Ausweisung von Bestandteilen des Kaufvertrags achten und Wert darauf legen, das mitverkaufte Einrichtungen und die Instandhaltungsgrundlage grunderwerbssteuerfrei deklariert und im Vertrag gesondert ausgewiesen werden. Um lediglich auf das Grundstück und Gebäude eine Grunderwerbssteuer zahlen zu müssen ist es notwendig, dem Finanzamt den korrekten Betrag für Haus und Grundstück offenzulegen, somit also weitere Vertragsinhalte separat und übersichtlich zu deklarieren.

Bis Jahresmitte keine Erhöhung der Bauzinsen geplant
Wer jetzt baut und sich für eine Baufinanzierung entscheidet, spart trotz der erhöhten Grunderwerbssteuer. Die derzeit sehr günstigen Bauzinsen erlauben eine Finanzierung, bei welcher der Immobilienkauf günstiger denn je abgewickelt werden kann. Bereits im Kaufvertrag sollte auf die preisliche Separierung von Einrichtungen geachtet werden.

Eine aktuelle Übersicht der Steuersätze:
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