Kann man ein Forward-Darlehen kündigen? – Das müssen Sie beachten

Die derzeit günstigen Zinsen sind bahnbrechend und halten Immobilienbesitzer an, über eine Sicherung der niedrigen Zinsen durch ein Forward-Darlehen nachzudenken. Dieses Darlehen wird aber nicht kostenlos gewährt. Bei einem noch längere Zeit laufenden Darlehen können Sie überprüfen, ob sich in Ihrem speziellen Fall ein Forward-Darlehen lohnt und es für Sie effektiv ist, Kosten für eine Absicherung der Zinshöhe zu zahlen. Je länger die Laufzeit noch ist, umso höher sind die Kosten für ein Forward-Darlehen.

Ein Forward-Darlehen zur Anschlussfinanzierung nutzen
Endet Ihre Finanzierung in Kürze, erhalten Sie von Ihrer kreditgebenden Bank sicher bald ein Angebot zum Anschlusskredit. Dies wird über günstige Zinsen verfügen und Ihnen eine preiswerte Restzahlung ermöglichen. Läuft Ihre Finanzierung aber noch ein oder zwei Jahre, sollten Sie sich über das Forward-Darlehen informieren und haben so die Möglichkeit, sich günstige Zinsen zu sichern und auch bei einem Anstieg der Zinsen, von der Erhöhung unbetroffen zu bleiben. Wenn die Zinsen sich erhöhen, haben Sie die richtige Entscheidung getroffen. Sollte der Zinssatz aber weiter so niedrig bleiben, zahlen Sie durch das Forward-Darlehen mehr und haben höhere Zinsen, sowie die Gebühren für die Absicherung Ihrer Verzinsung zu tragen. Weiter sollten Sie es sich genau überlegen, da Sie ein Forward-Darlehen nicht kündigen und wieder zum niedrigeren Zinssatz zurückkehren können.

Kosten und Besonderheiten
Für dieses Darlehen wird je nach Kreditinstitut ein gewisser Aufschlag von 0.01 bis 0.04% pro Monat erhoben. Sie binden sich mit Abschluss des Vertrages und können das Forward-Darlehen nicht kündigen, auch wenn die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung sinken. Betrachten Sie diese Absicherung und das besondere Darlehen wie eine Versicherung, von der Sie auch hoffen, das der Schadensfall und somit die Inanspruchnahme der Versicherung zur Schadensübernahme nicht eintritt. Ebenso wie ein normaler Immobilienkredit kann auch diese besondere Finanzierung in keinem Fall einseitig gekündigt werden.

Einige Bundesländer erhöhen die Grunderwerbssteuer

Zum 01.01.2013 hat auch Hessen und das Saarland anderen Bundesländern folgend, die Grunderwerbssteuer angehoben und von bisher 3,5% auf 5% bzw. 5,5 % im Saarland gesteigert. Ebenso mit 5% präsentieren sich Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg, sowie Mecklenburg Vorpommern, Thüringen und weitere Bundesländer. Noch unter dem diesem Steuersatz liegen mit 4,5% Bremen, Hamburg und Niedersachsen. Den niedrigsten Zinssatz der Grunderwerbssteuer in der Baufinanzierung haben derzeit Bayern und Sachsen mit 3,5%.

Die Grunderwerbssteuer kann durch vertraglich festgehaltene Aspekte günstiger werden
Wer eine Immobilie kauft sollte auf die richtige Ausweisung von Bestandteilen des Kaufvertrags achten und Wert darauf legen, das mitverkaufte Einrichtungen und die Instandhaltungsgrundlage grunderwerbssteuerfrei deklariert und im Vertrag gesondert ausgewiesen werden. Um lediglich auf das Grundstück und Gebäude eine Grunderwerbssteuer zahlen zu müssen ist es notwendig, dem Finanzamt den korrekten Betrag für Haus und Grundstück offenzulegen, somit also weitere Vertragsinhalte separat und übersichtlich zu deklarieren.

Bis Jahresmitte keine Erhöhung der Bauzinsen geplant
Wer jetzt baut und sich für eine Baufinanzierung entscheidet, spart trotz der erhöhten Grunderwerbssteuer. Die derzeit sehr günstigen Bauzinsen erlauben eine Finanzierung, bei welcher der Immobilienkauf günstiger denn je abgewickelt werden kann. Bereits im Kaufvertrag sollte auf die preisliche Separierung von Einrichtungen geachtet werden.

Eine aktuelle Übersicht der Steuersätze:
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Zinskommentar Januar 2013 – In welche Richtung entwickeln sich die Baugeldzinsen in 2013

Wer sich 2013 den Traum vom Eigenheim verwirklichen und bauen möchte, kann die positiven Prognosen für Bauzinsen und Rahmenbedingungen zum Anlass nehmen. Bis zur Jahresmitte wird es keine Veränderungen geben. Derzeit sind die Bauzinsen auf einem historischen Tiefpunkt angelangt und ermöglichen dem Kreditnehmer einmalig günstige Zinsen. Doch nicht nur für den Hausbau, sondern auch die Entscheidung einer Anschlussfinanzierung an einen bestehenden Kredit sind die niedrigen Bauzinsen optimal.

Die Auswirkung der europaweiten finanziellen Repression
Notenbanken sind seit der Eurokrise zum Handlanger der Politik geworden und nicht mehr als eigenständige und selbsthandelnde Unternehmen zu sehen. Aufgrund der hohen Kredite für Europa, wurden die Leitzinsen auf ein Minimum gesenkt. Dies bietet natürlich nicht nur den Krisenländern, sondern auch den Kreditnehmern in Deutschland hohe Vorteile. Der günstige Leitzins dient als Grundlage für die Verzinsung von Baudarlehen, die somit ebenfalls zum äußerst niedrigen Zinssatz ausgegeben werden und zum Bau von Immobilien, also zur Investition verleiten. Solange der Leitzins so günstig ist, sollte man die Möglichkeit nutzen und sich jetzt für den Bau oder Kauf von Immobilien auf Finanzierung entscheiden. Das sich das Blatt auch wenden kann, haben vergangene Strategien gezeigt und nach sich gezogen, das der Leitzins Senkung auf Dauer ein Systemzusammenbruch mit wirtschaftlichen Folgen auf den Fersen ist.

Sparguthaben zur Altersvorsorge sind enttäuschend
Derzeit lohnen sich Baudarlehen, wogegen die Altersvorsorge mit Anlagen bei Banken nicht nur minder honoriert wird, sondern ein echtes Risiko für den Verlust beinhaltet. Inflation, Steuererhöhungen und Zinssenkungen bei Sparanlagen lassen herkömmliche Altersvorsorge Produkte wie Versicherungen oder Spareinlagen als wenig attraktive Strategie dastehen. Umso interessanter gestaltet sich die Option, anstatt sein Geld auf die Bank zu bringen, ein Darlehen zur Baufinanzierung aufzunehmen und mit einer Immobilie einen Sachwert zu schaffen, welcher weder der Inflation noch sonstigen Formen der Wertminderung unterliegt und so aktiv für den Lebensabend vorsorgt.

Immobilienkäufer erhalten Vorteile
Der Trend zum Eigenheim setzt sich immer weiter durch und wird durch die enorm niedrigen Zinsen begünstigt. Da auf ein Umdenken der Politik derzeit nicht zu warten ist, wird es auch weiter sehr attraktiv sein, in Sachwerte wie Immobilien zu investieren und gleich mehrere Vorteile zu erhalten. Günstige Zinsen und der garantierte Werterhalt der Immobilie lassen das Geld nicht schwinden, sondern sorgen für einen ansprechenden Gewinn bei einer überlegten Investition. Nicht nur das Eigenheim, sondern auch Objekte zum Vermieten oder weiter verkaufen erfreuen sich großer Beliebtheit und machen mehr aus dem darin investierten Geld.

Tendenz
Kurzfristig: seitwärts
Mittelfristig: seitwärts

Das Forwarddarlehen im Jahre 2013 – lohnenswert oder mit Vorsicht zu genießen?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Bänker und Experten merken an, dass dieses Zinstief der heutigen Zeit noch vor 2 Jahren unvorstellbar und nicht zu ahnen gewesen wäre. Die Euro- und Staatskrisen haben so auch einen Einfluss auf das Forwarddarlehen genommen und es ebenfalls mit einem wenig attraktiven Zins versehen. Anhand drei verschiedener Szenarien werden die Eventualitäten erläutert, die auch bei diesem Darlehen auftreten und Einfluss nehmen.
Die Zinsfestschreibung für Baudarlehen endet in zwei Jahren und setzt so ein Umdenken für Nutzer eines Forwarddarlehen voraus. Wer für die noch offene Summe des Darlehens jetzt ein Forwarddarlehen als Volldarlehen wählt, erhält die Zinsfestschreibung für die gesamte Laufzeit und schließt so ein weiteres Risiko der Zinserhöhung aus.

Der Vorteil hängt von der Zinsentwicklung ab
Wenn der Zins in 2 Jahren um 1% steigt, würde sich ein Forwarddarlehen richtig lohnen. Anstatt für das bestehende Darlehen mehr zu zahlen und eine Erhöhung der monatlichen Tilgungsraten von geplanten 20 Jahren in Kauf zu nehmen, profitiert der Darlehensnehmer von seiner Handlung, die ihn durch das Forwarddarlehen mit Vorzügen bedacht hat. Die monatlichen Tilgungsraten erhöhen sich durch das genutzte Forwarddarlehen nicht. Bleibt der Zins gleich, bringt Ihnen der Umstieg auf das Forwarddarlehen keine Vorteile sondern begünstigt, dass Sie die Zinsentwicklung weiter im Auge behalten müssen und durch den Aufschlag von einem halben Prozent am Ende mehr bezahlen, als es eigentlich der Fall gewesen wäre. Wenn der Zins beispielsweise um 1% fällt, kann sich das Forwarddarlehen sogar als Fehlentscheidung herausstellen und würde zur Folge haben, dass Sie mehr für Ihr Darlehen zahlen, als es eigentlich der Fall gewesen wäre.

Die Zinsentwicklung der kommenden Jahre kann nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden. Fakt ist, derzeit lohnt sich eine Baufinanzierung aufgrund der äußerst niedrigen Bauzinsen die vertraglich festgehalten werden sollten. Für ein Forwarddarlehen sollte der Zinstrend beobachtet werden und alle Unterlagen für eine Finanzierungsbearbeitung bereit liegen, damit man bei steigenden Zinsen schnell agieren kann.

Zinskommentar Dezember 2012 – Die Eurokrise geht am deutschen Zinswachstum nicht spurlos vorbei

Bisher sah es für Sie so aus, dass die Wachstumsschwäche im europäischen Raum relativ spurlos an Deutschland vorbeigeht und keinen großen Einfluss auf die hier vorherrschende Wirtschaft und das Zinswachstum nimmt. Doch leider präsentiert die Realität ein anderes Bild und zeigt gar nicht mehr so positive Prognosen für 2013 auf. Der EZB wird für die kommenden Jahre keine Möglichkeit zur Erhöhung der Leitzinsen zur Verfügung stehen. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass die Kapitalertragszinsen noch lange nicht ihren Tiefpunkt erreicht haben und weiter fallen werden.
Bisher wurden die Euro-Kritiker mit einigermaßen ansprechenden Zahlen in Sicherheit gewiegt, was nun aber vorbei ist. Deutschland schwächelt selbst und merkt am eigenen Leib, wie die Transferzahlungen die Bonität des eigenen Landes schwächen. Bisher bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Situation Deutschland nicht so sehr belastet, dass die Schuldentragfähigkeit in absehbarer Zeit in Frage zu stellen ist.

Sparer müssen die Euro Rettung ausbaden
Damit Deutschland noch lange liquid und zum Tragen der Schulden anderer europäischer Länder geeignet ist, wird eine für den Bürger wenig attraktive Umschuldung vorgenommen. Aufgefallen ist, das Sparzinsen immer niedriger werden und es sich heute kaum noch lohnt, sein Geld in Versicherungen oder Sparverträgen anzulegen. Aber auch der Steuerzahler wird kräftig zur Kasse gebeten und muss für die Politik zahlen, die Deutschland Europa zugesichert hat. In den kommenden Jahren werden weitere Steuererhöhungen und noch niedrigere Zinsen auf den Bürger zukommen und dafür sorgen, dass sich der Unmut in der Bevölkerung weiter ausbreitet und die Einigkeit in Europa stört.

Hohe Immobiliennachfrage erhöht die Marktpreise
Seit sich Sparanlagen nicht mehr lohnen und immer mehr Menschen auf eine Altersvorsorge in Immobilien bauen, hat sich die Wirtschaft gewendet und der Preis für den Kauf von Immobilien erhöht. Noch sind die Preise im Vergleich zum internationalen Markt verhältnismäßig günstig. Aber auch die Erwartung der steigenden Mieten führt zu vermehrten Käufen von Immobilien. Bisher sind die Bauzinsen noch auf einem niedrigen Niveau, was für Investoren sehr vorteilhaft ist und zahlreichen Menschen den Wunsch vom Eigenheim erfüllt. Ob auch Deutschland eine platzende Immobilienblase droht, bleibt abzuwarten, ist aber nicht gänzlich auszuschließen.

Aufgrund niedriger Zinsen auf kapitalbildende Anlagegeschäfte ist es wirtschaftlich effizienter, sich für ein Darlehen zum Immobilienkauf zu entscheiden und in Wohneigentum zu investieren. Da die Zinsen für Sparanlagen von der derzeit 2%-igen Inflation praktisch aufgehoben werden, erzielen Sparer eher Verluste als sie sich über Rendite freuen können.

Zins-Tendenz:
Kurzfristig: abwärts
Mittelfristig: seitwärts

Jetzt noch die Option zur Sondertilgung nutzen

Eine Sondertilgung ist meist nur bis zu einer vorgegebenen Höhe pro Kalenderjahr möglich. Kreditnehmer einer Baufinanzierung sollten jetzt checken, ob und in welcher Höhe bis Jahresende noch eine Chance zur Sondertilgung besteht und diese nutzen. Da eine Baufinanzierung mit einer Laufzeit von bisher 5 Jahren meist mit 5% Darlehensverzinsung anliegt, sollte der Kreditnehmer, anstatt Geld auf einem Sparkonto mit niedrigerer Verzinsung anzulegen, überprüfen, ob eine Sondertilgung möglich ist.

Den Darlehensvertrag prüfen
In den meisten Baufinanzierungen zahlt der Kreditnehmer in seiner Tilgungsrate Zinsen und die eigentliche Darlehenssumme. In den meisten Kreditverträgen werden Sondertilgungen von bis zu 5% der Darlehenssumme kostenlos ermöglicht, so dass sich die Hypothek verringern lässt. Wer jetzt noch die mögliche Sondertilgung für dieses Jahr vornimmt, handelt überlegt und spart unter dem Strich mehr Geld, als wenn er eine Summe im Sparvertrag anlegt. Da Immobilien derzeit als eine sehr sichere Geldanlage dienen, lohnt sich die Sondertilgung doppelt. Der Darlehensnehmer verringert seine Schulden und kann sein Eigenheim somit eher als eigenen Besitz verzeichnen. Der sogenannte Tilgungsturbo ist eine effektive Möglichkeit, den Kredit schneller abzulösen und weitaus weniger Zinsen als bei voller Laufzeit an die Bank oder den Kreditgeber zu zahlen.

Informationen zur Sondertilgung
Wer eine Baufinanzierung abzahlt und nebenbei einen Sparvertrag angelegt hat, sollte umdenken. Jedes Jahr eine Sondertilgung leisten ist sinnvoll und sorgt für schnellere Schuldenfreiheit. Doch viele Darlehensnehmer kennen die Regel gar nicht und verzichten daher auf eine Möglichkeit, die viel schneller zum Eigenheim im persönlichen Besitz, ohne vorhandene Schulden führt.

Wer dieses Jahr noch einen Kredit für einen Immoblienkauf benötigt, muss sich beeilen

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und mit ihm auch die Frage, ob man in diesem oder doch lieber erst im nächsten Jahr in eine Immobilie investieren sollte. Die Frage ist vor allen Dingen dann berechtigt, wenn man für den Immobilienkauf einen Kredit benötigt.

Die Zeit wird knapp
Man muss sich recht sputen, wenn man noch in diesem Jahr einen Kreditentscheid herbeiführen möchte. Denn einige Banken haben bereits anklingen lassen, dass ihre Einreichungsfristen für für Darlehen bereits verstrichen sind. Jedenfalls dann, wenn man als Kreditnehmer eine Auszahlung der Summe in diesem Jahr wünscht. Jedoch gibt es auch noch einige Banken, die eine vollständige Bearbeitung des Antrages in diesem Jahr in Aussicht stellen. Ratsam ist es jedoch, in solch einem Fall einen Baugeldvermittler ins Boot zu holen. Dieser arbeitet mit den unterschiedlichsten Banken, Sparkassen und Geldgebern zusammen, so dass sich auf diesem Wege sicherlich ein geeigneter Partner für die Finanzierung finden lässt.

Ein ruhiges Jahresende
Auch wenn das Jahr in Bezug auf Nachfragen für Baufinanzierungen recht turbulent war, so kann mit einem vergleichsweise normalen Jahresendgeschäft gerechnet werden. Lediglich im Bundesland Hessen könnte es noch einmal heiß hergehen, da hier im nächsten Jahr die Grunderwerbssteuer deutlich angehoben wird und daher mit schnellen Immobilienkäufen in den letzten Tagen des Jahres zu rechnen ist. Doch ob dies immer der richtige Weg ist, bleibt dahingestellt. Denn viel besser als ein schneller und eventuell übereilter Kauf ist eine solide Finanzierung, die den Kauf absichert. Und diese erhält man nur dann, wenn man den Geldgebern genügend Zeit und Raum für die Überprüfung der eingereichten Unterlagen und dem Aufstellen eines Finanzierungsplanes lässt.

Eigentumswohnungen steigen im Preis stärker als Einfamilienhäuser

Im ersten Halbjahr 2012 haben Eigentumswohnungen einen Anstieg von 2,9 Prozentpunkten zu verzeichnen, während Einfamilienhäuser mit nur 0,4 Prozentpunkten stiegen. Wohneigentum in deutschen Städten wird somit immer teurer, während der Preis bei freistehenden Einfamilienhäusern keine große Preiserhöhung aufzeigt. Doch woran liegt es, das immer mehr Menschen statt dem Einfamilienhaus, eine Eigentumswohnung in den Städten kaufen und dort leben möchten? Hierbei spielt vor allem die Marktsituation eine große Rolle. Eigentumswohnungen werden vor allem in Metropolen gekauft, in denen auch eher eine Arbeit zu finden ist und lange Anfahrten zum Arbeitsplatz durch zentrales Wohnen vermieden werden.

Auch für Investoren und Anleger sind Eigentumswohnungen gefragt
Betrachten Sie den Index im Vergleich zum Vorjahr, werden Sie den hohen Anstieg der Prozentpunkte für Eigentumswohnungen erkennen und sich fragen, warum Einfamilienhäuser weniger beliebt und daher, weniger vom Preisanstieg betroffen sind. Auch Anleger und Investoren, die sich eine renditestarke Anlagemöglichkeit wählen, setzen auf Eigentumswohnungen und wählen hier vor allem Angebote in Großstädten und Metropolen, wo die Arbeitsmarktsituation entspannter als in ländlichen Gegenden ist. Die hohe Nachfrage und derzeit gefragte Option zur Investition geht auch damit einher, dass die Zinsen für Hypotheken und Finanzierungen derzeit wieder gesunken sind.

Die demographische Entwicklung nicht außer Acht lassen
Arbeitsplätze sind rar und werden vor allem in der ländlichen Gegend kaum geboten. Wer in Wohneigentum investiert, möchte meist einen Wohnort wählen, wo auch der Arbeitsmarkt boomt und die Chance auf ein adäquates Einkommen besteht. Neben der Entwicklung, die Menschen vom Land immer mehr in die großen Metropolen des Landes zieht, spielt auch die Schuldenkrise und Eurokrise eine wichtige Rolle für den gestiegenen Kauf von Eigenheimen. In Verbindung mit weiteren Faktoren, überzeugen die günstigen Zinsen für einen zeitnahen Kauf und sichern den Lebensabend, sowie das mietfreie Wohnen auch in finanzschwachen Zeiten. Menschen suchen Chancen in Großstädten.