So tilgen Sie Ihren Immobilienkredit richtig

Vermeiden Sie bloß die bösen Überraschungen bei Ihrem Immobilienkauf! Wenn Sie einen Immobilienkredit abgeschlossen haben, sollten Sie in Ihrem Fall Vereinbarungen hinsichtlich der Sondertilgungen nicht außer Acht lassen. Mit Sondertilgungen haben Sie die Möglichkeit, als neuer Hauseigentümer, sich zum Einen ein Teil Ihrer Schulden vom Halse schaffen – oder zum Anderen weiteren Ärger einhandeln. Nachfolgend können Sie nachlesen, in welchem Zeitraum sich das Tilgen wirklich als lohnenswert herausstellt oder wann Sie den größten Fehler machen können.

Gedanken über die Tilgung machen
Wenn Sie eine neue Immobilie kaufen möchten, dürfen Sie niemals die vorzeitige Tilgung auf die leichte Schulter nehmen. Oder haben Sie gerade in Lotto gewonnen? Leider wissen nur wenige Hauseigentümer, dass Sie beim Darlehensabschluss ungünstige Optionen gewählt haben. In der Regel geschieht dies aus Unwissenheit. Derartige Fehler kosten Ihnen Unmengen an Geld. Wenn Sie geeignete Tilgungshöhe vereinbaren möchten, müssen Sie vor allem vor dem Immobilienkauf eine ordnungsgemäße Bilanz machen und die in naher Zukunft eingenommenen Einkünfte realistisch abwägen.

Tipps, um Ihr Leben leichter finanzieren zu können

1. überteuerte Optionen angesichts Sondertilgungen vermeiden
Viele Kreditinstitute bieten jährliche Sondertilgungen bis 5 % unentgeltlich an. Ob die Tilgungsoptionen wirklich vonnöten sind, sollten Sie sich zuvor genauestens überlegen, da nur Sie Ihren Kreditzins erhöhen. In Wirklichkeit werden sonstige Sondertilgungen ohnehin beinahe niemals verwendet, so ein Finanzexperte. Wenn Sie aber zeitnah mit einem hohen Geldzufluss rechnen können, dann sollten Sie überprüfen, ob Sie nicht einen, auf Sie persönlich abgestimmten, Kredit auswählen sollten. Dann haben Sie den Kredit beispielsweise schon nach sechs Monaten zurückgezahlt. Andererseits wird der Rückzahlungszeitpunkt bestimmt festgelegt.

2. Tilgungshöhe clever auswählen
Der laufende Rückzahlungssatz sollte mit der Zinsbindung, mit den Kreditzinsen sowie zu Ihrer Einnahmesituation zusammenpassen. Wenn Sie einen Kreditzins von 3 % bekommen würden, ist eine Anfangstilgung von 2 % aber Pflicht. Denken Sie daran: Je höher die Anfangszahlung ist, desto niedriger ist die Restschuld zum Anschlussfinanzierungszeitpunkt. Sicherlich wollen auch Sie bis dahin flexibel bleiben. Daher ist empfehlenswert, dass in Ihrem Darlehensvertrag eine Klausel vorhanden ist, wonach Sie, als Kreditnehmer den festgelegten Tilgungssatz jederzeit gebührenfrei ändern können.

3. Überprüfen Sie die Optionen für die Rückerstattung
Sie sollten darauf achten, dass persönliche Vereinbarungen zu Sondertilgungen nur für die ersten 10 Jahre Kreditlaufzeiten wirklich Sinn machen. Nur dann können Banken für spontan vereinbarte Sondertilgungen eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Sofern die 10 Jahre vorbei sind, können Sie in Deutschland jeden Immobilienkredit sofort kündigen, auch wenn die Darlehenszinsen für mehr Jahre festgeschrieben wurden.

Mit dem Tilgungsrechner können Sie verschiedene Varianten der Darlehens-Tilgung vergleichen.

Mit dem Vorfälligkeitsentschädigungsrechner erhalten Sie eine Antwort auf die Frage, wie hoch eine Vorfälligkeitsentschädigung an das finanzierende Kreditinstitut ausfallen könnte.

Bei Eigentumserwerb als Gesellschaft bürgerlichen Rechts Vorteile erzielen

Wenn mehrere Personen gemeinsam eine Immobilie erwerben, stellt sich häufig die Frage nach der Rechtslage der Besitzverhältnisse. Während der Immobilienkauf durch mehrere natürliche Personen mit einer geteilten Grundbuch Eintragung einhergeht und hier nach ideellen Bruchteilen gerechnet wird, erwirbt eine GbR die Immobilie wirklich gemeinsam, also in einer juristischen Gemeinschaft. Die Flexibilität bei dieser Option ist höher. Die Anteile der Immobilie lassen sich ohne erneute notarielle Einschaltung unter den GbR Eignern übertragen, was grunderwerbssteuerneutral erfolgt. Auch die Beteiligung von volljährigen Kindern an den Immobilien ist ohne Aufwand möglich.

Risiken und Chancen beim GbR Immobilienkauf
Die Höhe der Beteiligung ist bei dieser Kaufform für Immobilien nicht im Grundbuch ersichtlich. Eine eigenmächtige Schenkung oder der Ausstieg aus dem Geschäft ist einem einzelnen Teilhaber der GbR nicht einfach so möglich, wodurch die anderen GbR Mitglieder nicht benachteiligt oder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.
Doch wo es Vorteile gibt, verstecken sich natürlich auch Risiken und Nachteile. Geplante Übertragungen der Gesellschaftsrechte werden vom sachkundigen Notar nicht übernommen und sind juristisch gesehen, viel schwieriger zu realisieren als bei Immobilien, die von natürlichen Personen in Gemeinschaft erworben wurden.

Abwägen erspart Ärger
Ehe Sie sich für den Kauf von Immobilien in Gemeinschaft mit anderen Menschen entscheiden und eine GbR in Erwägung ziehen, sollten Sie sich zu den Vor- und Nachteilen informieren. Für ein Ehepaar beispielsweise, wird die Gesellschaftsform für den Erwerb von Immobilien wenig vorteilhaft und interessant sein. Handelt es sich aber um ein Ehepaar mit schwierigen oder ungeklärten finanziellen Verhältnissen, oder aber eine Gruppe befreundeter Investoren, kann die Gesellschaftsform durchaus Vorteile ermöglichen und sich als perfekte Entscheidung für den Immobilienkauf erweisen. Um mit der Gründung einer GbR keinen Fehler zu begehen, setzen Sie sich im Vorfeld in Kenntnis und wägen die Vorteile gegen Nachteile ab.

Zinskommentar November 2012 – Wer blickt bei der EZB noch durch?

Im wundersamen Spiel um Mario Draghi und die EZB sind Politiker nur noch Statisten, die dem Volk Beschlüsse offenbaren und die Menschen mit zahlreichen unbeantworteten Fragen im Dunkeln lassen. Während anfangs von einem weitaus geringerem Rettungschirm die Rede war, hat Draghi eine Option von 1.000 Milliarden Euro Liquidität in Aussicht gestellt und somit alle Pforten geöffnet, Europas Banken im Zweifelsfall von der Notenbank EZB retten zu lassen. Die EZB druckt Gelder, die ohne tatsächlichen Gegenwert dastehen und somit eine Inflation begünstigen. Aber das war noch nicht alles.
Was Politiker seit 4 Jahren in 30 EU-Gipfeln zu realisieren versuchten, hat ein Herr Draghi in zwei radikalen Schritten innerhalb kurzer Zeit geschafft und somit unserer Politik die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Bevölkerung weitgehend entzogen.

Lohnen sich Sparverträge noch?
Der kleine Bürger fühlt sich enteignet und in die Armut getrieben, während das Geld bei den Reichen und gut Betuchten immer noch in sicherer Verwahrung befindet. Hat der kleine Bürger die Lasten der derzeit stabilisierten Krise zu tragen und welche Auswirkungen haben sich für den Sparer ergeben?
Mit einer Nullzinspolitik und frisch gedrucktem Geld soll die Schuldenkrise sinken wie Draghi beabsichtigt. Zu betrachten wäre aber als negative Begleiterscheinungen, dass die Zinsen für Sparanlagen schon jetzt unter der Inflationsrate angesiedelt sind und der Sparer mit diesem Prinzip praktisch enteignet wird. Wo liegt der Sinn im Sparen, wenn Sie am Ende weniger Geld erhalten, als Sie eigentlich in eine Spareinlage investieren?

Jetzt helfen nur noch Investitionen in Sachwerte
Schon seit längerem haben Sparer gemerkt, dass die bisher rentablen Verträge nur einer Verschuldung gleich kommen und alles andere als eine Absicherung sind. In Gold und Edelmetalle, Oldtimer oder Immobilien investieren sind derzeit Möglichkeiten, mit denen Sie Ihrem Geld einen realen Wert gegenüberstellen und weitgehend von finanziellen Einbußen durch Inflation und Staatsverschuldung verschont bleiben.
Auf lange Sicht wird auch Deutschland an den Agitationen der EZB zu knabbern haben und den kleinen Bürger mit höheren Zinsen für Kredite einspannen. Das System Europa hat zwar durch die EZB und die Geschäftspolitik von Draghi derzeit einen Aufwind erlebt, bringt aber dem Kleinanleger und Verbraucher in Deutschland keine Sicherheiten oder gar ansprechende Renditen.
Noch sind die Hypothekenzinsen sehr gering und Sie sollten überlegen, ob Sie derzeit eine Immobilie kaufen und sich so absichern. Immobilien und andere Sachwerte präsentieren sich derzeit mit enormer Stabilität und sollten allen anderen Anlagen und Investitionen daher vorgezogen werden.

Zins-Tendenz:
Kurzfristig: seitwärts
Mittelfristig: aufwärts

Gefahren auf der Baustelle

Baustellen faszinieren uns schon seit Kind an. Viel Technik und große Massen, die bewegt werden. Und im Erwachsenenalter ist dies zumeist nicht anders. Gerade die Männlichen Wesen unter uns, finden an Baustellen eine große Faszination. Endlich einmal dem Alltag entfliehen und sich richtig austoben. Das ist es, was viele Bauherren und Hobbyhandwerker so an Baustellen lieben. Doch eine Baustelle ist nicht unbedingt nur Freude und ein großer Spielplatz.

Spielplatz für Erwachsene, die Baustelle
Wer sich ein schmuckes und schönes Eigenheim bauen möchte, der kommt sehr schnell in den Genuss einer eigenen Baustelle. Viele Bauherren möchten natürlich auch sehr viel am eigenen Heim selber machen. Selbst Hand anlegen ist die Devise. Schließlich wohnt es sich danach noch schöner im neuen Eigenheim. Doch eine Baustelle ist nicht unbedingt nur ein großes Abenteuer. Schließlich lauern auch viele Gefahren auf dem Bau. Der Bauherr muss somit auf viele Dinge achten! Es lauern tiefe Gräben, große Maschinen werden bewegt und es gibt ungesicherte Höhen, von denen man schnell bei einem falschen Tritt abstürzen kann. Zudem lauern an jeder Ecke Stolperfallen. Ist der Unfall erst einmal geschehen, ist es schnell vorbei mit dem Traum vom selbstgebauten Eigenheim. Doch soweit muss es gar nicht kommen.

Augen auf auf dem Bau
Viele Unfälle auf Baustellen entstehen durch Unachtsamkeiten. Einmal nicht aufgepasst, weil man es doch immer so macht und schon ist es geschehen. Gerade bei Personen, die nicht sehr geübt im Umgang mit schweren Baugeräten sind, kann schnell einmal etwas geschehen. Daher mit Ruhe und klaren Gedanken an die Arbeit gehen. Dann geschieht das meiste schon sehr sicher.

Wenn doch etwas geschieht – die Versicherung hilft
Jeder weiß es, auf Baustellen entsteht schnell etwas Hektik. Dazu kommen die vielen großen Geräte. Schnell ist es passiert. Der LKW, der eigentlich nur zum Sand bringen gedacht war, trifft beim ausfahren aus der Baustelle das geparkte Auto vom zukünftigen Nachbarn. Schnell ist dadurch ein hoher Schaden entstanden. Und jeder Bauherr weiß selbst, dass die finanziellen Aspekte beim bauen auch ohne Schäden schon hoch genug sind. Denn bei vielen Schäden und Unfällen haftet in der Regel der Bauherr für den entstandenen Schaden. Und dieser hat in der Regel schon genug finanzielles Aufkommen. Eine Versicherung für Bauherren kann hier Abhilfe schaffen. Zwar kostet diese auch Geld, aber im Gegensatz zu Schadensansprüchen aus Sach- oder Personenschäden, ist dieser Beitrag äußerst gering. Erkundigen Sie sich am Besten vor dem Bau nach einer geeigneten Bauherrenhaftpflichtversicherung. So bleiben Ihnen böse Überaschungen erspart.

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Rauchmelder werden in immer mehr Bundesländern zur Pflicht

Rauchmelder sind nun auch seit Juli in dem Bundesland Rheinland-Pfalz zur Pflicht geworden. Bewohner von Wohnungen und Häusern können von Rauchmeldern nur profitieren. Viele Opfer von Brandunfällen könnten noch leben, wenn Rauchmeldern mehr Wichtigkeit zugedacht worden wäre. Die meisten Brandopfer sterben im Schlaf, an giftigen Gasen, weil der Rauchgeruch im Schlaf nicht wahrgenommen wird. Selbst Haustiere werden im Schlaf von Rauch und giftigen Gasen überrascht und sind nicht mehr in der Lage die Herrchen zu warnen. Daher wurde der Einbau von Rauchmeldern in manchen Bundesländern zur Pflicht.

Rauchmelder, wer baut sie ein?
In Rheinland-Pfalz ist lediglich das Vorhandensein der Rauchmelder zur Pflicht geworden, um den Einbau und die Wartung muss sich jeder Eigentümer selber kümmern. Es werden keine Wartungsprotokolle bezüglich Rauchmeldern verlangt, auch die Wartung muss vom Eigentümer selber organisiert werden. Ob Sie nun Dienstleister beauftragen oder den Einbau und die Wartung selber übernehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten aber nicht nur aufgrund der Gesetzgebung, sondern auch aus eigenem Interesse heraus, genau darauf achten, dass die Rauchmelder perfekt eingebaut sind und regelmäßig gewartet werden. Manche Versicherungsunternehmen zahlen nur noch bei Brandschäden, wenn der Einbau von funktionstüchtigen Rauchmeldern nachgewiesen werden kann.

Die regelmäßige Wartung ist wichtig
Rauchmelder werden aus Sicherheitsgründen mit autarken Stromquellen (Batterien) versorgt, diese sollten leistungsstark sein und direkt ersetzt werden, wenn der jeweilige Rauchmelder eine Batterieschwäche anzeigt. Rauchmelder sollten nur nach Anleitung verbaut werden und nicht zugestellt werden. Die Lüftungsschlitze sollten Sie regelmäßig auf Durchlässigkeit überprüfen und auf äußerliche Schädigungen achten. Sollten Sie die Wartung und die regelmäßige Kontrolle selber durchführen, dann sollten Sie sich ein Kontrollheft anlegen. In diesem können Sie sämtliche Kontrollen verzeichnen, die durchgeführten Reparaturen oder Batteriewechsel vermerken und die Regelmäßigkeit der Kontrollen vermerken. Sollten einmal Fragen aufkommen, können Sie so die durchgeführten Kontrollen und Aktionen lückenlos belegen.

Energieausweis: Indikator für weitere Sanierungskosten vor dem Hauskauf

Wer ein gebrauchtes Haus oder eine Immobillie erwerben möchte, sollte sich im Vorfeld über die Energieeffizienz der Immobilie erkundigen. So können der erforderliche Sanierungsaufwand und die Kosten abgeschätzt werden.

Den Energieausweis vor dem Hausbau prüfen
Die Dena (Deutsche Energie Agentur) rät Käufern einer gebrauchten Immobilie dazu, sich den gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweis unbedingt zeigen zu lassen. In diesem Energieausweis sind verschiedene Energieskalen aufgeführt, die Aufschluss über den Energieverbrauch des Hauses geben. Dabei zeigt der grüne Bereich einen geringeren Energiebedarf der Immobilie an, während der rote Bereich auf einen hohen Energiebedarf und hohe Kosten für Warmwasser und Heizung prognostiziert.

Der Energieausweis: Gesetzliche Vorschrift und Kalkulationshilfe
Der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis ist ein hilfreicher Wegweiser für Hauskäufer von gebrauchten Immobilien. Liegen die Werte beim Energieausweis im roten Bereich, ist mit zahlreichen Sanierungsarbeiten zu rechnen. Dabei ist die EnEV (Energiesparverordnung) maßgebliches Instrument, nach deren Vorschriften ein Haus energetisch saniert werden muss.

Gesetzliche Vorschriften der Sanierung
Die EnEV gibt vor, in welchem Umfang die Sanierungsarbeiten erfolgen müssen. So erfordert eine Fassadenerneuerung, dass auch bis dato ungedämmtes Mauerwerk gedämmt werden muss. In Einfamilien,- und Zweifamilienhäusern sind bei einem Eigentümerwechsel zudem alle Heizungsleitungen und Warmwasserleitungen zu dämmen, wenn diese sich in unbeheizten Räumen befinden. Der Energieausweis ist deswegen ein wichtiger Indikator für die anstehenden Kosten, die neben dem Kauf auf den neuen Eigentümer zukommen können.

Auf den Energieausweis bestehen
Vor dem Hauskauf sollten potentielle Käufer sich bedingend den Energieausweis vorlegen lassen. So wird zeitnah ersichtlich, welche Energieeffizienz das Haus besitzt und welche weiteren Kosten auf den neuen Eigentümer zukommen. Zeigt der Energieausweis hier den grünen Bereich, ist die Energieeffizienz positiv und es muss keine Sanierung getätigt werden. Ein roter Bereich signalisiert, dass das Haus eine schlechte Energieeffizienz besitzt. Allerdings wirkt sich diese auch auf den Kaufpreis aus, der wesentlich geringer ausfällt. Hier ist von Immobilie zu Immobilie abzuwägen.

Zinskommentar Oktober 2012 – Durch weiter niedrige EZB Leitzinsen bleibt auch die Baufinanzierung günstig

In der Sitzung am 04.10.2012 hat die EZB beschlossen, den Leitzins auf dem derzeitigen Niveau von 0,75% zu belassen. Mario Draghi kündigte bereits im September massenweise Ankäufe von Anleihen verschuldeter Staaten an und sorgte allein mit der Ankündigung dafür, dass die Zinsen für Baufinanzierung in den angesprochenen Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland ebenfalls derzeit so günstig wie nie stehen. Die Politik werde zu aktiven Handlungen aufgefordert, so Draghi. Neben Gesprächen über die schrittweise Veränderung der Steuerpolitik- und Systeme ist ebenfalls im Gespräch, mit attraktiven Angeboten die Baufinanzierung maßgeblich in die Wirtschaft einfließen und für Kunden interessant werden zu lassen.

Angst vor Inflation und Rechenkünste bei Anlegern
Wenn Sie bereits von der Geld Druckaktion der EBZ gehört haben und eine Inflation befürchten werden Sie sich fragen, warum gleichzeitig eine Baufinanzierung so günstig verzinst wird und Sie zum Kauf von Immobilien animieren soll. Durch die gleichzeitige Erhöhung der Kaufpreise für Immobilien ist es derzeit aber zu überlegen, mit einer niedrig verzinsten Baufinanzierung Wohneigentum zu schaffen und so die drohende Inflation zu umgehen. Durch die große Menge gedruckten Geldes ohne Gegenwert ist es offensichtlich, dass eine vorübergehende Inflation das Geld entwerten und gerade bei Kapitalanlagen für wenig Attraktivität und hohe Verluste sorgen wird. Nehmen Sie eine Baufinanzierung auf und schaffen Wohneigentum, wählen Sie einen Sachwert der nicht der Inflation unterliegt und Ihnen somit erhalten bleibt. Die Preise für Immobilien haben sich bis zu einem 40-fachen Satz im Vergleich zu der ehemals 15-fachen Jahresmiete gesteigert. Somit ist auch durch die niedrige Verzinsung bei der Baufinanzierung ein Rückgang der Investition in Wohneigentum eingetreten.

Die Folgen des Rettungsschirms für die Baufinanzierung
Sollte Spanien in den kommenden Wochen den Rettungsschirm nutzen hätte dies zwar einen positiven Einfluss auf die Zinsen der Baufinanzierung im Krisenland, nicht aber für die deutschen Bauzinsen. Diese würden in die Höhe schnellen und somit eine Baufinanzierung in Kombination mit den eh sehr hohen Kaufpreisen für Immobilien zu einem eher unattraktiven Geschäft werden lassen. Die derzeitige Entwicklung der Eurokrise sorgt nicht nur für Unsicherheit, sondern kann für viele Menschen eine Beeinträchtigung der finanziellen Lage mit sich bringen. Wer bauen oder in Sachwerte wie Immobilien investieren möchte sollte überlegen, ob er die derzeit günstigen Zinsen nutzt und sich jetzt vor einer Inanspruchnahme des Rettungsschirms der Spanier mit viel höheren Zinsen der Baufinanzierung abfinden muss. Bei einer Investition im Krisenland lohnt sich das Abwarten, bei deutschem Wohneigentum ist durch drohende Inflation Eile geboten.

Zins-Tendenz:
Kurzfristig: seitwärts
Mittelfristig: aufwärts

Rundumschutz vor Feuchtigkeit und Wasser – Abdichtungen regelmäßig überprüfen

Die sichere Abdichtung von Bauwerken ist enorm wichtig, um sich dauerhaft vor Schäden durch eintretende Nässe zu schützen. Schließlich ist Schimmel und Moder nicht gerne gesehen und kann zudem enorme Gesundheitsschäden verursachen. Aus diesem Grund sollten Sie bei dem Bau eines Hauses grundsätzlich von Anfang an auf eine professionelle, sachgemäß durchgeführte Abdichtung Ihrer Immobilie achten.

Möglichkeiten der Bauwerksabdichtung
Bei der Bauwerksabdichtung stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, welche nach ihrem individuellen Zweck kategorisiert werden. Diese unterscheiden sich im verwendeten Material, dem Dichtstoff. Hierzu sollten Sie vorher eine gezielte Auswahl treffen, welche dem Zweck beziehungsweise der Stelle der Abdichtung entspricht. Für eine möglichst unkomplizierte Abdichtung von Fugen eignet sich die Verwendung von Dichtstoffen aus Kartuschen. Diese können sowohl aus Silikon als auch aus Acryl bestehen. Um sich vor eindringendem Wasser zu schützen, sollten Sie dagegen auf Dichtschlämme zurückgreifen, welche besonders häufig an Wänden, in Kellern und Böden Verwendung finden. Des Weiteren können Sie zwischen speziellen PU-Schaumstoffen, den seit Jahrhunderten bewährten Bitumen sowie recht unkomplizierten Imprägmierungen wählen.

Abdichtungen regelmäßig kontrollieren
Auch nach der Bauabdichtung sollte eine regelmäßige Kontrolle der Abdichtungen durchgeführt werden.
Nur so kann langfristig ein sicherer Schutz gewährleistet werden. Sollten sich die Dichtstoffe dabei nach einiger Zeit eventuell gelöst haben, wäre es sehr ratsam, möglichst schnell zu reagieren und eine komplett neue oder, je nach Beschädigungsgrad, zusätzliche Abdichtung durchzuführen sowie mit speziellen Haftstoffen nach zu helfen.
Dies ist auch bei Fenstern und Türen angeraten, denn sind diese undicht, wird unnötige Energie verbraucht. Mit dem „Papiertest“ kann man dies unkompliziert testen. Zwischen Rahmen und Fenster bzw. Tür klemmt man ein Blatt Papier und schließt diese. Kann man das Blatt Papier einfach herausziehen, sollte die Dichtung erneuert werden oder ein selbstklebendes Abdichtband aus Gummi oder Schaumstoff angebracht werden. Zur Abdichtung der Türenunterkannte gibt es spezielle Bürstenschienen um die Zugluft zurückzuhalten.

KfW Nutzungsänderung – Nichtwohnfläche wird Wohnfläche

Die KfW hat eine Änderung in den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“ bei der Umwidmung von Nichtwohnflächen vorgenommen. Bisher war bei einer Nutzungsänderung von Nichtwohnflächen in Wohnflächen nur eine anteilige Förderung der KfW möglich bzw. es wurden ganzheitliche Umwidmungen im Programm „Energieeffizient Bauen“ erst ab der Förderstufe KfW-Effizienzhaus 70 gefördert.

Das ist neu
Ab sofort ist die Nutzungsänderung in den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“ vollständig förderfähig. Bitte vermerken Sie bei Kreditanträgen unter Ziffer 5 im Feld Vorhabensbeschreibung, das es sich um eine Umwidmung handelt.

Gilt nicht für Neubaumaßnahmen
Wichtig ist, das es sich hierbei insgesamt nicht um eine Neubaumaßnahme handeln darf. Die Bemessungsgrundlage für den Förderhöchstbetrag ist die Anzahl der durch die Nutzungsänderung neu geschaffenen Wohneinheiten. Die geänderte Regelung kann ab sofort für alle neuen Kredit- oder Zuschussanträge angewandt werden. Eine nachträgliche Anwendung der neuen Regelung ist nicht möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Tipps/Umwidmung.jsp auf der KfW-Internetseite.

Baufinanzierung über den Versicherer günstiger

Für Sie soll sich jetzt endlich der Traum von dem eigenen Haus erfüllen. So darf eines nicht fehlen und zwar das richtige Finanzierungsinstitut. Die Auswahl dafür ist sehr groß, denn die Konditionen haben sich stark geändert. Niedrige Zinsen laden geradezu ein, dass sich die Bauherren gerne 20 Jahre und vielleicht auch länger eine Finanzierungsbindung holen. Der Vorteil der Versicherer gegenüber Banken ist, dass diese in Ihren Angeboten sehr lange Zinsfestschreibungszeiten anbieten. Banken steigen in der Regel viel früher aus.

Vergleich früher zu heute
War es bis zum Jahr 2005 noch gang und gäbe, dass die Versicherer lieber eine Lebensversicherung an den Bauherren verkauften, sind die Konditionen viel attraktiver geworden. Das liegt vor allem daran, dass bei der Lebensversicherung ein sehr wichtiger Bestandteil vom Steuervorteil entfallen ist. Das Annuitätendarlehen welcher feste Zinsen zu tragbaren monatlichen Raten bietet, dominieren im heutigen Geschäftsleben.

Da die Zinsen sehr gering sind, lohnt es sich doppelt über langfristige Verträge mit Versicherern nachzudenken. Bei der Bank kann man zwar sein Glück versuchen, aber die Chancen fallen bei längeren Laufzeiten geringer aus. Versicherer hingegen planen weit im Voraus und sehen das Darlehen als Kapitalanlage an. Somit ist es auch nicht verwunderlich das die Versicherer in Statistiken und Testberichten bei längeren Laufzeiten immer mehr vor den Banken liegen.

Keine Nachteile für Bauherren
Selbst Verbraucherzentralen haben festgestellt, dass den Bauherren keine Nachteile entstehen. Im Gegenteil, es ist sogar besser einen langfristigen günstigen Niedrigzins zu wählen. Selbst bei den gesetzlichen Kündigungsfristen entstehen den Bauherren keine Nachteile. Die 10 Jahresregel, nach der unter Einhaltung einer Kündigungsfrist ein gesetzliches Kündigungsrecht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch besteht, gilt auch bei Versicherern. Beachten sollte man, dass die Tilgungsrate an die niedrigen Zinsen angepasst werden sollte. Bei einem Prozent Tilgung und vier Prozent Darlehenszins ergibt sich eine Laufzeit von ca. 40 Jahren. Besser ist eine Tilgung von zwei bis drei Prozent, wodurch das Darlehen in 20 bis 30 Jahren zurückgezahlt werden kann. Mit Abschluss des Vertrages beim Versicherer gilt der abgeschlossene Zinssatz und sollte sich dieser wieder erhöhen, sind die Bauherren dann nicht betroffen.

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